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Kulmbach
E-Mobilität

EKU-Platz: Strom kann jetzt gezapft werden

Die Stadt Kulmbach treibt die E-Mobilität voran. Am neu geschaffenen EKU-Platz ist am Mittwoch eine E-Lädesäule in Betrieb genommen worden. Bereits bei der Neuplanung des ehemaligen Zentralparkplatzes...
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Die Stadt Kulmbach treibt die E-Mobilität voran. Am neu geschaffenen EKU-Platz ist am Mittwoch eine E-Lädesäule in Betrieb genommen worden.

Bereits bei der Neuplanung des ehemaligen Zentralparkplatzes war eine leistungsfähige E-Ladesäule vorgesehen worden, die mit Bundesmitteln finanziert wurde.

Wie Oberbürgermeister Henry Schramm bei der offiziellen Übergabe betonte, soll die neue Stromtankstelle helfen, die Bürgerinnen und Bürger der Stadt mit dem "Zukunftsthema E-Mobilität" vertraut zu machen. Betrieben wird die Säule durch die Stromnetz Kulmbach GmbH & Co. KG, einer Kooperation der Energiepartner Stadtwerke und Bayernwerk Netz GmbH.

Die Ladesäule hat einschließlich Anschluss und Installation rund 25 000 Euro gekostet. Der Strom wird zur Unterstützung der E-Mobilität derzeit kostenlos von den Stadtwerken zur Verfügung gestellt. Der Nutzer muss im Moment also nur die Parkgebühr entrichten.

Die Stromtankstelle verfügt über zwei 22-KW-Ladeanschlüsse. Zwei markierte Parkplätze sind für die Betankung reserviert. Mit der Anlage können zum Beispiel ein Renault Zoe in 2,4 Stunden und ein BMW i3 in rund zwei Stunden komplett aufgeladen werden.

Versorgungslage sehr gut

Nach dem Klinikum und dem EKU-Platz soll laut OB demnächst eine weitere Ladesäule am Pörbitscher Weg in Betrieb genommen werden. Ebenso befinde sich vor dem Kundencenter des Bayernwerks in der Hermann-Limmer-Straße eine öffentliche Ladesäule. Damit sei die Versorgungssituation in Kulmbach sehr gut. Die Stadt werde aber auch reagieren, wenn sich die Nachfragesituation ändern sollte.

Henry Schramm, der Aufsichtsratsvorsitzender der Stromnetz Kulmbach GmbH & Co. KG ist, richtete einen besonderen Dank an die Firma Bayernwerk, die äußerst günstige Beschaffungspreise für die Ladesäulen ermöglicht habe.

Wie Jürgen Kieslich von der Bayernwerk Netz GmbH feststellte, sei man beim Aufbau der Infrastruktur für E-Ladesäulen erst am Anfang. Das Bayernwerk habe bis 2025 vor, 1300 betriebseigene Kraftfahrzeuge umzurüsten. Derzeit seien 100 Ladepunkte in Betrieb, weitere 530 in ganz Bayern seien geplant. Sollten Probleme mit dem Laden entstehen, könne die an der Säule angebrachte Servicenummer rund um die Uhr angerufen werden. Rei.

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