Herzogenaurach
Vorwürfe

Eisenbahnfreunde lassen weiter Dampf ab

Michael Busch "Die Stadt Herzogenaurach ist verpflichtet, den Eisenbahnfreunden Bruck die von einem zuständigen geschäftsleitenden Beamten in den Stadtrats- und Ausschusssitzungen mehrfach genannten G...
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Michael Busch "Die Stadt Herzogenaurach ist verpflichtet, den Eisenbahnfreunden Bruck die von einem zuständigen geschäftsleitenden Beamten in den Stadtrats- und Ausschusssitzungen mehrfach genannten Gutachten in Sachen Aurachtalbahn zu benennen", so lautet der Inhalt eines Antrags der Eisenbahnfreunde. Der Antrag geht an den zuständigen Richter am Verwaltungsgericht Ansbach. Unter dem Stichwort "Aurachtalbahn - Vollzug der Datenschutzgesetze" moniert die Initiative, dass es eine fortgesetzte Verweigerung einer Datenauskunft gebe.

In dem Schreiben an das Gericht verweist der Sprecher der Initiative, Günter Strobel, darauf, dass "es mehr als bemerkenswert ist, wenn die Stadt Herzogenaurach, ohne dass die Tinte des Antrages auf Einleitung eines Raumordnungsverfahrens trocken ist, sich mit zwei Untätigkeitsklagen auseinandersetzen muss, die sie (...) provoziert hat". In dem Schreiben an das Gericht, führt die Initiative auf, was die Stadt Herzogenaurach unternommen habe, um die Strecke zugunsten des Busverkehrs unattraktiv zu machen. So heißt es unter Punkt 1: "In den 1850er Jahren verhinderte die Stadt Herzogenaurach, dass die Fernzugstrecke Nürnberg - Aschaffenburg über Herzogenaurach geführt wurde." Die Begründung damals, so der Sprecher der Initiative, lautete, dass man damals argumentierte, dass "es gesundheitliche Bedenken aufgrund der hohen Reisegeschwindigkeit gebe".

Gestützt werde sich bei den Ausführungen auch auf Handy-Aufzeichnungen, die in den öffentlichen Sitzungen von Zuhörern gemacht wurden, da "die Stadt Herzogenaurach die Unterlagen und Dokumente zu öffentlichen Sitzungen als Geheimsache behandelt".

Zur Kommentierung des Bürgermeisters German Hacker in einer Sitzung, dass unsägliche Märchen im Zusammenhang mit der Aurachtalbahn existierten, erklärt der Sprecher im Namen der Initiative gegenüber dem Gericht: "Wir wissen nicht, was derjenige zu sich genommen hat, der zu solchen Worten greift, wir meinen jedoch: Es sollte weniger sein!" Einem Beschlussverfahren unter Ausschluss der Öffentlichkeit widerspricht die Initiative vorsorglich.

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