Herzogenaurach

Einst schnellster Mann der Welt

Heinz Fütterer starb mit 87 Jahren. Der Sportler des Jahres 1954 besuchte erst im April des vergangenen Jahres Puma in Herzogenaurach. Den Firmengründer Rudolf Dassler hatte er als seinen "väterlichen Freund" bezeichnet.
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Heinz Fütterer mit Hemut Fischer (links) und Pumachef Björn Gulden bei seinem Besuch in Herzogenaurach im April 2018  Foto: Archiv
Heinz Fütterer mit Hemut Fischer (links) und Pumachef Björn Gulden bei seinem Besuch in Herzogenaurach im April 2018 Foto: Archiv

Heinz Fütterer war der "Weiße Blitz" und lief 1954 Weltrekord über 100 Meter. Er war der Usain Bolt der 50-er Jahre und damit schnellster Mann der Welt. Fütterer dominierte damals die Leichtathletik und wurde 1954 Sportler des Jahres. Vor wenigen Tagen starb der erfolgreiche Sportler im Alter von 87 Jahren.

Noch im April 2018 hatte der Läufer Herzogenaurach besucht, anlässlich der 120. Wiederkehr des Geburtstags von Puma-Gründer Rudolf Dassler. Heinz Fütterer sei ein Mann gewesen, der immer loyal zur Raubkatze war und dem Unternehmen nach seiner sportlichen Karriere beruflich verbunden blieb. Björn Gulden stellte fest: "Der Verlust von Heinz Fütterer hat uns zutiefst traurig gemacht." Mit Fütterer verbunden war auch Helmut Fischer, der den Gast im April durch das Unternehmen führte. Und Firmengründer Rudolf Dassler habe der Sprinter als seinen "väterlichen Freund" bezeichnet. bp

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