Heroldsbach

Einmal quer durch Heroldsbach

Am Faschingsumzug in Heroldsbach beteiligten sich jung wie alt. Nicht nur lokale Gruppen gingen mit, auch befreundete Gesellschaften waren mit dabei
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Ein Faschingsumzug ohne Gardetanz wäre möglich - aber sinnlos. Fotos: Pauline Lindner
Ein Faschingsumzug ohne Gardetanz wäre möglich - aber sinnlos. Fotos: Pauline Lindner
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Heroldsbach  — "Herlsbach - Helau" Dritter Bürgermeister Jürgen Schleicher (JB) gab von einem prächtigen Wagen der Heroldsbacher Narren (FHN) aus den Takt vor für den Faschingsumzug quer durch den Ort.

Wagen und Abordnungen einheimischer Gruppen und befreundeter Faschingsgesellschaften hatten sich in der Schlossstraße aufgestellt, um dann mit viel Musik über die Hauptstraße zum westlichen Ortsende zu ziehen und zu wenden, so dass sich die Gruppen in der Ortsmitte wieder begegneten. Ziel des langen Zugs war die Hirtenbachhalle, in der anschließend noch kräftig gefeiert wurde.

Prinz, Prinzessin und, und, und

Hoheitsvoll winkten die Prinzenpaare aus ihren elegant geschmückten Autos, an der Spitze das Heroldsbacher: Ines I. vo überm Brenner und Thomas I. vo Poppcity sowie das Kinderprinzenpaar Elisa I. vo die Häusner Weterbärn mit Moritz I. vo die Schwarzbeerreißer.

Viele, viele Masken warteten an den Straßenrändern auf die reichlich verteilten Bonbons und auch Sektgläser, auf die Themen- und Musikgruppen.

Besonders viel Beifall erhielten die beiden Kinderhäuser St. Josef und St. Michael. Aus Oesdorf war eine ganze Geburtstaggesellschaft gekommen, inklusive leckerer Sahneschnittchen-Kostüme.

Äußerst verdächtiger Zahnarzt

Die Bewohner des Gemeindeteils Klaa-Ferth waren zu weißen Plüsch-Einhörnern mutiert; aber anstatt Sternenstaub zu pupsen verteilten sie lieber Süßigkeiten an die kleinen und großen Zuschauer.

Als "äußerst verdächtig" ist anzumerken, dass eine örtliche Zahnarztpraxis - alles steile Zähne - ganz besonders viele Bonbons unters Volk warf.

Ein Augenschmaus waren die vielen Gardemädchen, die einheimischen, die aus Ebermannstadt wie die der Neunkirchner, der Närrischen Siedler aus Forchheim und und und...

Doch erstaunlich viele "Senioren" nahmen am Gaudiwurm teil: Die "Gründungsmitglieder" des Gesangsvereins und die Deutschen Brüder aus Hausen, die um Jahrzehnte gealtert waren. Dafür hatte sich die Feuerwehr sehr verjüngt und ihr Löschwagen war verdächtig geschrumpft, angeblich in der Waschstraße. Das ist allerdings mehr als verständlich, waren doch die erwachsenen Aktiven voll im Einsatz, um die Sicherheit des Zugs zu gewährleisten und die Autos, die in den Ort wollten, umzuleiten oder auf einen Parkplatz zu lotsen.

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