Strullendorf

Einkaufsmarkt kann kommen

Nahversorgung  In Strullendorf gibt es nun einen Bebaungsplan für den Festplatz. Hier soll ein Edeka-Markt entstehen.
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Der alte Festplatz dient schon seit längerem hauptsächlich als Lkw-Parkplatz. Das soll sich bald ändern. Foto: Ronald Rinklef
Der alte Festplatz dient schon seit längerem hauptsächlich als Lkw-Parkplatz. Das soll sich bald ändern. Foto: Ronald Rinklef
von unserem Redaktionsmitglied Hans Kurz

Strullendorf — Gut ein Jahr hat es gedauert vom Beschluss, den Strullendorfer Festplatz für ein Nahversorgungszentrum zu nutzen, bis zur Entscheidung darüber, wer den Einkaufsmarkt planen, bauen und betreiben darf. Es hatten gleich mehrere Investoren ihren Hut in den Ring geworfen und ihre Modelle vorgestellt. Nochmals mehr als ein Jahr ging dann ins Land, bis die weiteren Einzelheiten zwischen Gemeinde, Investor - den Zuschlag erhielt Werner Massak für einen Edeka-Markt mit Vollsortiment - und vor allem mit der Regierung von Oberfranken geklärt waren. Zum Beispiel, was die Verkaufsfläche des geplanten Marktes betrifft. Erst jetzt war es so weit, dass der Gemeinderat die formale Voraussetzung für das Vorhaben schaffen konnte: die Aufstellung eines vorhabenbezogenen Bebauungsplans.
Dieser Plan ist zunächst nicht mehr, als der gestrichelt gezeichnete Umriss des Areals an der Bundesstraße am nördlichen Ortsrand. Eine Tatsache, die bei einigen Gemeinderäten auf Unverständnis stieß. "Wir wollen alle, dass da was passiert", stellte Sebastian Kehl (Neue Liste) klar. Dazu hätte er gerne ein Gesamtkonzept gesehen. "So müssen wir zustimmen, obwohl wir nicht wissen, was dort geplant ist." Kehl wunderte sich auch, dass in den früher vorgestellten Planungen der zweite Teil des Areals, das die Gemeinde gemeinsam mit dem Investor entwickeln und möglicherweise für Wohnbebauung oder eine gemischt-gewerbliche Nutzung festschreiben will.
Geschäftsleiter Arnold Engert verwies in Vertretung des verhinderten Planers Leonhard Valier darauf, dass sich die Größenverhältnisse verschoben hätten, weil die Erschließungsstraße für den zweiten Teilbereich im jetzigen Bebaungsplan "Nahversorgungszentrum" verlaufe. Solche Bestandteile hätten auch Georg Dresel und Christian Weghorn (beide CSU) gerne im Plan wiedergefunden. "Es sollte im Bebauungsplan schon drin sein, was gebaut wird", meinte Weghorn. Engert und Bürgermeister Wolfgang Desel (CSU) betonten jedoch, dass es bei der Aufstellung eines Bebaungsplans lediglich um die Festlegung des zu beplanenden Gebiets gehe. Alle Details seien dann im weiteren Verlauf des Verfahrens zu behandeln. Bereits in der nächsten Sitzung soll es weiter gehen.
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