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Bad Kissingen

Einfache Tipps gegen Betrügerei

Auch in dieser Woche waren unterfrankenweit wieder Telefonbetrüger aktiv. Potentielle Opfer werden nicht zufällig gewählt. Gerade Seniorinnen und Senioren m...
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Auch in dieser Woche waren unterfrankenweit wieder Telefonbetrüger aktiv. Potentielle Opfer werden nicht zufällig gewählt. Gerade Seniorinnen und Senioren mit früher modernen Vornamen wie Hannelore, Anna, Hans, Erwin usw. laufen besondere Gefahr, von den Trickbetrügern angerufen zu werden. Es gibt durchaus Möglichkeiten, sich davor zu schützen - zum Beispiel durch eine Änderung des Telefonbucheintrags.
"Hallo - rate doch mal wer dran ist!" - mit diesen Worten beginnt die dreiste Betrugsmasche, die seit Jahren auch die unterfränkische Polizei beschäftigt. Der Enkeltrick ist eine besonders hinterhältige Betrugsform, der für die Betroffenen oft existenzielle Folgen haben kann.
Die Täter (sowohl männlich, als auch weiblich) rufen gezielt ältere Menschen an, geben sich diesen gegenüber als Verwandte (zum Beispiel Nichte oder Enkel) oder Bekannte aus und bitten kurzfristig um Bargeld. Als Grund wird ein finanzieller Engpass oder eine Notlage vorgetäuscht, beispielsweise ein Unfall, Auto- oder Wohnungskauf. Die einstudierte Gesprächstaktik der Täter setzt die Opfer unter Druck. Die Gutgläubigkeit und Hilfsbereitschaft der älteren Menschen werden gezielt ausgenutzt, um an deren Ersparnisse zu gelangen.


Um Ersparnisse gebracht

Auf diese Weise werden Senioren oft um die Ersparnisse ihres ganzen Lebens betrogen. Zusätzlich sehen sie sich häufig den Vorwürfen und dem Unverständnis ihrer "richtigen" Verwandten ausgesetzt, wie die Polizei mitteilte.
Für Enkeltrickbetrüger kommen lediglich ältere Leute als potentielle Opfer in Frage. Sie durchsuchen daher handelsübliche Telefonbücher nach Vornamen, die früher häufig vergeben wurden. Dazu fast ausschließlich Personen, die mit einer Adresse eingetragen sind. Das ist verständlich, da die angebliche Enkelin sonst fragen müsste, wo ihre Oma denn wohnt.


Vornamen abkürzen

Um sich vor Trickbetrügern zu schützen, sollte man seinen Vornamen abkürzen (z. B. H. für Hannelore). So würden Betrüger nicht auf diese Frau aufmerksam werden, meint das Polizeipräsidium Unterfranken in Würzburg.
Weitere Tipps und insbesondere das Formular, welches Sie zur Änderung des Telefonbucheintrags benötigen, finden Sie im Internetportal der Unterfränkischen Polizei:
polizei.bayern.de/unterfranken/schuetzenvorbeugen/senioren/index.html/160758 pol

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