Zeil am Main
Bilanz

"Eines der ruhigen Weinfeste" heuer in Zeil

Das sind gute Nachrichten: Das Zeiler Altstadt-Weinfest, das in der Nacht zum Dienstag zu Ende gegangen ist, hat aus Sicht der Polizei und des Roten Kreuzes keine gravierenden Probleme mit sich gebrac...
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Das sind gute Nachrichten: Das Zeiler Altstadt-Weinfest, das in der Nacht zum Dienstag zu Ende gegangen ist, hat aus Sicht der Polizei und des Roten Kreuzes keine gravierenden Probleme mit sich gebracht. Das hat sicherlich auch damit zu tun, dass weniger Besucher gekommen sind. Die meisten Gäste gab es am ersten Abend, dem Samstag - rund 8000 bis 10 000 Personen schätzt die Polizei.

Einige Einsätze gab es

Nach Auskunft von Kurt Etzel, dem stellvertretenden Leiter der Inspektion Haßfurt, sei "alles im grünen Bereich" gewesen. Nach seiner Erfahrung war es "eines der ruhigen Weinfeste". Einzig am Samstagabend habe die Polizei bei Auseinandersetzungen und wegen Sachbeschädigungen einschreiten müssen. Eine weitere Sachbeschädigung gab es am letzten Abend.

Die Einschätzung der Polizei teilt das Rote Kreuz. Nach dem drei Tage dauernden Weinfest in Zeil zieht das Bayerische Rote Kreuz "eine insgesamt positive Bilanz". Nach der Mitteilung der Einsatzleiter Dirk Finzel und Christian Krämer kam es während der Veranstaltung aus Sicht des Roten Kreuzes zu keinen außergewöhnlichen Ereignissen. Dirk Finzel spricht von einem "ruhigen Fest".

60 Helfer vor Ort

Ausschließlich mit ehrenamtlichen Helfern hatten die Bereitschaften des Roten Kreuzes das Weinfest sanitätsdienstlich abgesichert. An allen drei Tagen waren insgesamt rund 60 Frauen und Männer im Dienst. Gut bewährt hat sich nach den Worten von Finzel ein neues Konzept im Hinblick auf den Sanitätsdienst. So wurde heuer erstmals nur eine Sanitätswache hinter der Sparkasse errichtet und nicht zwei am oberen und unteren Ende der Zeiler Durchgangsstraße, so wie das bisher der Fall war.

Neues Konzept

Die zu behandelnden Patienten wurde somit zentral an der Sanitätswache versorgt und bei Bedarf von dort aus mit Rettungswagen des öffentlich-rechtlichen Rettungsdienstes in Kliniken transportiert. Zusätzlich zur Sanitätswache waren mehrere mobile Gruppen zu Fuß auf dem Festgelände unterwegs und am oberen Turm wurde ein Rettungspavillon mit Personal eingerichtet.

An allen drei Tagen mussten von den Rot-Kreuz-Helfern insgesamt 37 Personen medizinisch versorgt und behandelt werden. Vier Festbesucher mussten aufgrund von Erkrankungen und Verletzungen zur weiteren Behandlung in Kliniken transportiert werden. ks/wi

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