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Eine wahre Erfolgsgeschichte

Bei der Jahrespressekonferenz in Bad Griesbach bei Passau hat Knaus Tabbert jetzt die Fortsetzung des positiven Trends der vergangenen Jahre bestätigt. Die Marke Tabbert mit Werk in Mottgers setzt dem...
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Gründe anzustoßen gibt es in der Branche aktuell reichlich. Diese Bar ist im neuen Cellini von Knaus Tabbert zu finden.  Foto: Daniel Krenzer
Gründe anzustoßen gibt es in der Branche aktuell reichlich. Diese Bar ist im neuen Cellini von Knaus Tabbert zu finden. Foto: Daniel Krenzer

Bei der Jahrespressekonferenz in Bad Griesbach bei Passau hat Knaus Tabbert jetzt die Fortsetzung des positiven Trends der vergangenen Jahre bestätigt. Die Marke Tabbert mit Werk in Mottgers setzt demnach in diesem Jahr voraussichtlich 4450 Fahrzeuge ab. Vor zehn Jahren waren es noch 2095. Der Umsatz ist in der gleichen Zeit von 31,6 auf mehr als 80 Millionen Euro im Jahr angestiegen. Insgesamt hat die Unternehmensgruppe im vergangenen Jahr 23 600 Fahrzeuge abgesetzt und damit innerhalb eines Jahres um mehr als ein Fünftel zugelegt. Dies liege noch einmal einige Prozentpunkte über dem branchenweiten Wachstum.

Geschäftsführer Wolfgang Speck offenbarte, dass es immer wieder zu Gesprächen mit Interessenten käme, die Knaus Tabbert gerne übernehmen würden. "Wir sind lukrativ und heiß begehrt", stellte Speck fest. Allerdings gebe es zum aktuellen Zeitpunkt keinerlei Bestrebungen zu verkaufen. Es gelte aber das Motto: "Sag niemals nie." Sollte ein hervorragendes Kaufangebot kommen, mit dem sich die Gesellschafter anfreunden könnten, dann sei eine Übernahme mittelfristig nicht auszuschließen.

Fachkräfte händeringend gesucht

Um diese höheren Absatzzahlen zu erzielen, hatte das Unternehmen in den vergangenen Jahren die Mitarbeiterzahl erheblich aufgestockt. Insgesamt stieg die Anzahl von 832 im Jahr 2009 auf 2907 in diesem Jahr. In Mottgers sind aktuell etwas mehr als 400 Menschen beschäftigt. "Wir suchen nach wie vor händeringend nach Fachkräften", berichtet Tabbert-Produktmanager Armin Mäder aus Schlüchtern.

Zwei Neuheiten

Ein großes Lob zollte Werner Vaterl, Geschäftsführer für das Operative, im Gespräch mit der Zeitung explizit den Mitarbeitern in Mottgers: "Solche Erfolgsgeschichten können wir nur schreiben, wenn das Team funktioniert und alle mitziehen." Genau dies sei in Mottgers der Fall. Besonders stolz ist man in Mottgers auf die beiden bei der Pressekonferenz präsentierten Neuheiten. So wurde das Oberklasse-Modell Puccini komplett überarbeitet. Noch aufsehenerregender ist jedoch der neue Cellini als "High-end-Produkt" - laut Geschäftsführung "ein Fahrzeug, das weltweit seinesgleichen sucht". Daniel Krenzer

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