Eine Torte zum 15. "Geburtstag"

Die "Sinnzeit"-Gottesdienste der Familienseelsorge im katholischen Dekanat Haßberge gibt es seit 2002. In der Pfarrkirche Knetzgau ging es um "Gottes Lebenszeichen". Der Regenbogen war ein Symbol dafür.
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Ein besonderes Geschenk für die Jubiläumssinnzeit: Den Geburtstagskuchen präsentierten (von links) Sabine Liebler, Annerose Simon, Magdalena Simon und Dagmar Schnös.  Foto: Christiane Reuther
Ein besonderes Geschenk für die Jubiläumssinnzeit: Den Geburtstagskuchen präsentierten (von links) Sabine Liebler, Annerose Simon, Magdalena Simon und Dagmar Schnös. Foto: Christiane Reuther
Christiane Reuther

"Gottes Lebenszeichen" - Unter diesem Motto stand der 15. "Geburtstag" der "Sinnzeit" in der Kirche in Knetzgau. Elfriede Schneider und Pastoralreferent Johannes Simon gingen vor vollem Gotteshaus der Frage auf den Grund: "Wie ist Gott in dieser aus den Fugen geratenen Welt am Werk?" Die Band "Variabel" aus Litzendorf spannte mit einem klangvollen Sound und ihren Liedern, optisch getaucht in bunte Lebensfarben, einen Bogen zwischen Himmel und Erde.
Geschenke gab es ebenfalls zur Jubiläums-"Sinnzeit": Ein überdimensionaler Geburtstagskuchen und ein Zusatzkonzert der Band warteten auf die Zuhörer, die sich am Ende mit stehendem Applaus bedankten.
Die "Sinnzeit" ist ein besonderes Gottesdienstangebot der Familienseelsorge im Dekanat Haßberge. Im September 2002 startete die erste "Sinnzeit", geleitet von Monika Schraut und Johannes Simon, in der Pfarrkirche in Hofheim. Der monatliche Gottesdienst ist für viele Besucher zwischen den Haßbergen und dem Steigerwald über die Jahre hinweg zu einem festen Bezugspunkt geworden.
Umso mehr freuten sich Elfriede Schneider und Johannes Simon, dass es immer wieder neue Gesichter sind, in die sie bei den Veranstaltungen blicken dürften. Für Johannes Simon sei es eine große Freude, 15 Jahre mit der "Sinnzeit" unterwegs zu sein. Er versprach, dass die "Sinnzeit" auch nach 15 Jahren das bleiben werde, was sie ist: "Offen für alle Menschen".


Welt in bunten Farben

"Wo sehe und fühle ich Lebenszeichen von Gott? Wo wünsche ich mir seine Nähe?" Diesen Fragen gingen Elfriede Schneider und Johannes Simon gemeinsam mit den Besuchern nach. Denn die Sehnsucht nach Gott würde in vielen Menschen stecken. Den Regenbogen stellte Johannes Simon in den Mittelpunkt seiner Predigt. Die Erscheinung eines Regenbogens würde schon immer Menschen faszinieren.
Der Regenbogen sei in den Augen und Herzen der Glaubenden ein Zeichen dafür, dass Gott die Welt nicht aus den Händen gibt. Gottes Botschaft sei keine Schwarzweiß-Technik, sondern eine Welt in vielen bunten Farben. Diese Botschaft hat sich laut Simon wie ein bunter Faden durch die "Sinnzeiten" der letzten 15 Jahre gezogen. Der "Sinnzeit"-Gestalter wünschte sich und den Besuchern, "dass Gottes Zeichen am Himmel ab und an auch die Herzen berührt und bestärkt".


"Leben ist Begegnung"

"Alles Leben ist Begegnung", sagte der Hausherr und stellvertretende Dekan, Pfarrer Jürgen Schwarz, der gemeinsam mit Dekan Stefan Gessner der Jubiläumssinnzeit beiwohnte, in einem Grußwort. Zudem bestand die Möglichkeit, das Buch "Sinnzeit" zu erwerben. Mit dem Erlös aus dem Verkauf der Bücher sowie der Kollekte während der "Sinnzeit" in Höhe von 1137,56 Euro wird das Frauenhaus Schweinfurt finanziell unterstützt.
Die nächste "Sinnzeit" findet am 12. November um 18 Uhr in der Pfarrkirche in Ebern mit dem Kammerchor statt. In Knetzgau macht die "Sinnzeit" dann wieder am 10. Dezember Station. Um 18 Uhr bringt an diesem Tag Alev Kowalzik ungewohnte Schwingungen mit besonderen Saiteninstrumenten in den Kirchenraum.
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