Schlüsselfeld

Eine Stadt in Bewegung

Die "Spanische Nacht" brachte die Schlüsselfelder und ihre Gäste in Schwung. Die illuminierte historische Kulisse sorgte für ein besonderes Flair.
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Zur Musik von "Tough Talk" wurde ausgelassen getanzt. Foto: Evi Seeger
Zur Musik von "Tough Talk" wurde ausgelassen getanzt. Foto: Evi Seeger

Südländisches Flair - mitten in Franken! Die "Spanische Nacht" der Freiwilligen Feuerwehr Schlüsselfeld trägt ihren Namen zu Recht. Alljährlich gelingt es den Organisatoren, der historischen Altstadt Leichtigkeit und eine mediterrane Atmosphäre einzuhauchen.

"Summer Feeling" nannte das die Band "Tough Talk" aus dem Raum Nürnberg. Für ihren Sänger Uli Zech, einen echten Schlüsselfelder, war das Event ein Heimspiel. Zech moderiert auch die in zweijährigem Turnus stattfindende Faschingssitzung von Gesangverein, Feuerwehr und TSV. "Tough Talk", vor allem aber Uli Zech, taten vor den historischen Mauern des alten Stadtturms alles, um ihren Gästen musikalisch einzuheizen. Kaum zu glauben, aber die als zurückhaltend geltenden Franken, insbesondere die Damen, tanzten ausgelassen zu den Rhythmen.

Besondere Effekte setzten die altehrwürdigen Mauern in zauberhaftes Licht. Das Rathaus erstrahlte in Rot-Gelb. Am Stadtturm zeichnete sich ein farbiges Wechselspiel von Lichträdern und Sternen ab.

Der Torbogen des historischen Stadtturms bot sich geradezu an für eine Bar. Cocktails mit Namen wie "Blaulichtwasser", "Feuer und Flamme" oder "Dance with me" kredenzten die Feuerwehrler dort ihren Gästen. Wer es internationaler liebte, konnte in diesem romantischen Ambiente einen "Cubra Libre" oder Tequila genießen.

Da ließ sich auch eine 23 Mann starke Gruppe "Alter Herren" der Spielgemeinschaft Zückshut/Unteroberndorf aus der Gemeinde Breitengüßbach bei Bamberg nicht lange bitten. Die Fußballer hatten sich per Fahrrad auf ihren Jahresausflug nach Schlüsselfeld gemacht. Allerdings ohne zu wissen, dass im Steigerwaldstädtchen das Fest der Feste über die Bühne ging. Umso besser, denn die "Alten Herren" hatten in der örtlichen Gastronomie Zimmer gebucht und mussten somit den Heimweg erst am nächsten Tag - dann hoffentlich mit null Promille - antreten.

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