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Oberthulba
Haushalt

Eine Sitzung mit gebotenem Abstand

Nachdem in der vergangenen Sitzung über den Verwaltungshaushalt entschieden wurde, beschäftigte sich der Marktgemeinderat Oberthulba in der jüngsten - nicht alltäglichen - Sitzung mit dem Vermögenshau...
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In der Gemeinderatssitzung im Pfarrsaal beschränkten sich die Räte auf die wichtigsten Punkte - und hielten Abstand.  Foto: Hilmar Ruppert
In der Gemeinderatssitzung im Pfarrsaal beschränkten sich die Räte auf die wichtigsten Punkte - und hielten Abstand. Foto: Hilmar Ruppert

Nachdem in der vergangenen Sitzung über den Verwaltungshaushalt entschieden wurde, beschäftigte sich der Marktgemeinderat Oberthulba in der jüngsten - nicht alltäglichen - Sitzung mit dem Vermögenshaushalt. Dieser schließt nach Einnahmen und Ausgaben ausgeglichen mit 3,16 Millionen Euro ab. Für das im Pfarrsaal stattgefundene Zusammentreffen hat man sich auf die wesentlichen Punkte beschränkt. Und dies alles mit Wahrung der Mindestabstände untereinander.

Bürgermeister Gotthard Schlereth informierte die Räte darüber, dass im Rathaus, bei Verwaltung und Bauhof alles krisenkonform verlaufe. "Wir können im Markt Oberthulba eine gute Versorgungsstruktur vorweisen, sowohl bei Lebensmittel und Bargeld als auch bei der ärztlichen Versorgung", erklärte Gotthard Schlereth. Sein Ratschlag lautete, untereinander Abstand zu wahren, aber gleichzeitig zu signalisieren: "Wir sind da, und es läuft alles weiter."

Folgende im März und bis Mitte April geplanten gemeindlichen Veranstaltungen mussten abgesagt werden. Feierliche Eröffnung der Kindertagesstätte St. Elisabeth in Thulba, Bürgerversammlungen in Thulba und Oberthulba, Sportlerehrung, Versammlung der Jagdgenossen und Ostermarkt in Oberthulba.

Kämmerer Klaus Blum legte die Details des Haushalts von Oberthulba vor. Der Vermögenshaushalt schließt nach Einnahmen und Ausgaben ausgeglichen mit 3,16 Millionen Euro ab. Zum Ausgleich des Vermögenshaushaltes ergibt sich keine neue Kreditaufnahme. Die Verschuldung lag zum 31. 12. 2019 bei 1,86 Millionen Euro, die Tilgung beträgt 201 000 Euro. Die Pro-Kopf-Verschuldung würde dann 330 Euro betragen, die vergleichbarer Gemeinden beträgt 651 Euro. Die wesentlichen Einnahmen: Zuführung vom Verwaltungshaushalt 716 400 Euro, Entnahme aus der allgemeinen Rücklage 1 265 900 Euro, Entnahme Sonderrücklage 105 500 Euro, Veräußerung von Grundstücken und beweglichen Sachen 156 600 Euro, Beiträge und ähnliche Entgelte 102 000 Euro und Zuschüsse für Investitionen 1 258 500 Euro.

Wesentliche Ausgaben: Zuführung in den Verwaltungshaushalt 105 500 Euro, Erwerb von Grundstücken 869 000 Euro, Hochbaumaßnahmen 845 500 Euro, Tiefbaumaßnahmen 938 100 Euro, Betriebs- und sonstige technische Anlagen 253 700 Euro, Tilgung von Krediten 201 200 Euro und Zuweisungen und Zuschüsse für Investitionen 215 900 Euro.

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