Herzogenaurach

Eine schmucke Fachwerkzeile

In der Reytherstraße durfte im Jahr 2002 ein kleines Fachwerkhaus abgerissen werden. Dort ist jetzt ein Teil des Gemeindesaals der katholischen Kirche untergebracht. Das historische Häuslein nebenan wurde saniert.
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Die Fachwerkzeile in der Reytherstraße im Jahr 2002. Das Häuslein links wurde abgerissen und wich einem Neubau.
Die Fachwerkzeile in der Reytherstraße im Jahr 2002. Das Häuslein links wurde abgerissen und wich einem Neubau.
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Bernhard Panzer Es war auf den ersten Blick eine schmucke Fachwerkzeile, die sich dem Betrachter in der Reytherstraße auftat. Mehrere Fachwerkhäuslein nebeneinander - einfach schön anzuschauen. Eines hat zu Beginn des neuen Jahrtausends aber weichen müssen. Einmal, weil dort ein Bauvorhaben geplant war. Und zum anderen, weil das Gebäude mit der Hausnummer 5 - die einstige Kleiderkammer - schon durch seine vielen Umbauten in den vergangenen Jahrhunderten nicht mehr schützenswert war.

Schmucke Fachwerkhäuser hat man in der Reytherstraße auch heute noch, nur ist eben das erste Häuslein einem Neubau gewichen. Das Nachbarhaus mit der Hausnummer 7 wurde indes erhalten und saniert. Kirchen-Architekt Erich Popp bezifferte das Baujahr des Anwesens Nummer 7 damals, also im Jahr 2002, auf Anfang bis Mitte des 17. Jahrhunderts. Damit ist es auch zeitlich mit dem Schmuckkästlein der Stadt im Steinweg 5 zu vergleichen.

Auch das dann abgerissene Haus Nummer 5 war noch in der Denkmalliste enthalten, aber nur wegen seiner "ursprünglichen Kleinmaßstäblichkeit". Das heißt, es war im 19. Jahrhundert an Stelle eines älteren Vorgängers in der gleichen Größe neu errichtet worden. bp

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