Mirsdorf
mirsdorf.inFranken.de 

Eine Ruhebank und zwei Schaukelpferde bereichern die idyllische Sennigshöhe

Die Sonne strahlte vom Himmel und der Wind rauschte durch die Bäume beim 111. Geburtstag des Thüringerwald-Vereins. Es war einfach herrlich, im Freien vor der Alexandrinenhütte zu sitzen. Die zahlreic...
Artikel drucken Artikel einbetten
Über die Ruhebank und die Schaukelpferde, die alle auf Spenden beruhen, freuten sich die Spender zusammen mit der Vereinsführung und Bürgermeister Bernd Höfer.  Fotos: Karin Günther
Über die Ruhebank und die Schaukelpferde, die alle auf Spenden beruhen, freuten sich die Spender zusammen mit der Vereinsführung und Bürgermeister Bernd Höfer. Fotos: Karin Günther
+1 Bild
Die Sonne strahlte vom Himmel und der Wind rauschte durch die Bäume beim 111. Geburtstag des Thüringerwald-Vereins. Es war einfach herrlich, im Freien vor der Alexandrinenhütte zu sitzen. Die zahlreichen Wanderer und Besucher begrüßte Vorsitzender Dieter Schubert im "höchsten Biergarten des Landkreises Coburg auf der Sennigshöhe". Der Hüttendienst sorgte für Essen und Trinken. Zur Unterhaltung trug musikalisch Werner Dietz bei. Gegründet wurde der Thüringerwald-Verein 1907. Die Ehrung für langjährige und treue Mitglieder führten Dieter Schubert und sein Stellvertreter Helmut Völk durch. Für 25 Jahre Vereinszugehörigkeit erhielt das Ehepaar Isolde und Harald Gleichmann das Ehrenzeichen mit Urkunde. Viele Jahre markierte Harald Gleichmann die Wanderwege. "Schön, dass es solche Leute gibt", sagte Helmut Völk. Für 40 Jahre Treue wurde Hans-Ulrich Rossée ausgezeichnet und erhielt ebenfalls Ehrenzeichen und Urkunde.
Seit der Übernahme des Vorsitzes sei es ein Herzenswunsch von ihm gewesen, Spielgeräte vor der Alexandrinenhütte aufzustellen, sagte Schubert. Der geringe Jahresbeitrag von 20 Euro habe allerdings nicht gereicht. Erfreulicherweise sei der Verein von einem verstorbenen Mitglied im Testament bedacht worden, so dass dem Verein eine Spende zugunsten der Jugend zufloss. Eine weitere Spende kam von der VR-Bank Coburg. Davon wurde das zweite Wipptier angeschafft. Ein Bagger war vonnöten, den kurzerhand das Bauunternehmen Hauch durch Max Beyersdorfer bereitstellte. Drei Bauarbeiter bereiteten das Fundament für das Schaukelpferd vor und setzten es ein. "Ein Traum von mir ging damit in Erfüllung" war der Kommentar des Vorsitzenden.
Die Familie Oertel aus Coburg bestaunte die neue Errungenschaft und hatte dann die Idee, eine Ruhebank aufzustellen, damit zum Beispiel Großeltern ihre spielenden Enkelkinder beaufsichtigen können. Die Oertels bezahlten auch die Bank als weitere Spende für den Verein. Dieter Schubert dankte allen Spendern und Helfern für die Unterstützung. Zu den Gästen auf der Sennigshöhe zählte auch Bürgermeister Bernd Höfer von der Gemeinde Meeder. Um den Verein zu unterstützen, meldete er sich spontan als Mitglied an. Er bezeichnete die Sennigshöhe als einen der schönsten Plätze im Coburger Land und bedankte sich ebenfalls bei den Spendern für die Bereicherung des Spielplatzes. Das Verhältnis zwischen der Gemeinde Meeder und dem Thüringerwald-Verein bezeichnete er als sehr gut. Er wünschte den Anwesenden eine schöne Zeit und gute Gespräche. Karin Günther
was sagen sie zu diesem Thema?
jetzt anmelden jetzt registrieren