Maßbach

"Eine Rüge ist nötig"

Nachträglich genehmigte der Marktgemeinderat die Erdablagerung des Theaters Schloss Maßbach beim Bau der Kostümwerkstatt an andere Stelle als vorgesehen, allerdings gab es Kritik.
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Der Marktgemeinderat genehmigte einen Bauantrag des Theaters Schloss Maßbach - auf Initiative von Marktgemeinderat Diethard Dittmar (SPD) allerdings mit dem Zusatz "die nachträgliche Vorlage beim Markt Maßbach durch das Theater ist zu rügen".

Ursprünglich sei geplant gewesen, den gesamten Erdaushub für die Errichtung der Kostümwerkstatt auf die Erdaushubdeponie der Gemeinde zu bringen, hieß es in der Sitzungsvorlage. Bei diversen Besprechungen sei jedoch entschieden worden, den Erdaushub auf Grundstücke im Bereich Parksiedlung 8 (Theater) aufzuschütten. Die Kostümwerkstatt steht, das Erdreich ist bereits abgefahren. Nun kam der Tekturantrag zur nachträglichen Genehmigung der Änderung bei der Erdablagerung.

Die Verwaltung schlug vor, das gemeindliche Einvernehmen zu erteilen. Diethard Dittmar allerdings meinte, jeder andere Bauherr würde in so einem Fall Ärger bekommen und hob hervor, "eine Rüge ist nötig". Deshalb ergänzte Bürgermeister Matthias Klement den Genehmigungsbeschluss um den erwähnten Satz. Er wurde mit dieser Ergänzung einstimmig angenommen.

Zwei neue Einfamilienhäuser

In der Oberen Aubergstraße in Poppenlauer und in der Rosenallee in Weichtungen sollen zwei neue Einfamilienhäuser entstehen. Der Marktgemeinderat gab sein Einvernehmen und genehmigte einige Befreiungen von den Festsetzungen der Bebauungspläne.

Die Musikvereine Poppenlauer und Rannungen haben auch dieses Jahr wieder einen Antrag an die Gemeinde zur Finanzierung des Projektes "WIM - Wir musizieren" an der Grundschule Poppenlauer gestellt. Die Kosten betragen etwa 7000 Euro. Der Marktgemeinderat genehmigte ohne Diskussion wieder 3000 Euro als freiwilligen Zuschuss.

Wassergebühren konstant

Die Bürger können sich freuen, denn an den Wassergebühren von 1,56 Euro pro Kubikmeter ändert sich nichts. Der Kalkulationszeitraum endet Ende 2020. "Aktuell besteht kein Handlungsbedarf", meinte der Bürgermeister bei der Information über die Fortschreibung der bestehenden Kalkulation.

Der Rat beschloss eine Änderung der Benutzungsgebühren für den Gemeinde-Kindergarten. Seit 1. April bekommen alle Kindergartenkinder vom dritten Lebensjahr bis zur Einschulung vom Freistaat einen Beitragszuschuss von 100 Euro pro Monat. Der Marktgemeinderat beschloss deshalb, dass alle Kindergartenkinder ab dem dritten Lebensjahr, die beitragsfrei sind, bei der Geschwisterermäßigung nicht mehr berücksichtigt werden.

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