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Breitbrunn
CSU-Radtour

Eine kleine Bürgerversammlung auf zwei Rädern in den "Heiligen Ländern"

Einen mit vielen Informationen gespickten Nachmittag erlebten die über 35 Teilnehmer der Radtour durch die "Heiligen Länder". Im Mittelpunkt standen dabei die in letzter Zeit erfolgten Straßenbau- und...
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Einen mit vielen Informationen gespickten Nachmittag erlebten die über 35 Teilnehmer der Radtour durch die "Heiligen Länder". Im Mittelpunkt standen dabei die in letzter Zeit erfolgten Straßenbau- und Radwegmaßnahmen im östlichsten Bereich der Haßberge. Eingeladen hatten dazu die CSU-Ortsverbände Breitbrunn, Ebelsbach, Kirchlauter und Stettfeld.

Treffpunkt war am Lehrbienenstand in Kirchlauter, wo der Vorsitzende des Imkervereins Kirchlauter und Umgebung, Peter Kirchner, auf die Problematik des Bienensterbens einging. "Im Jahre 1960 ging über den Winter vielleicht einmal ein Volk kaputt, heute haben wir einen Verlust von 30 bis 40 Prozent der Völker", erklärte Kirchner. Man müsse für die Bienen etwas tun.

Landtagsabgeordneter Steffen Vogel teilte dazu mit, dass Bayern im Juni das "Blühpaket Bayern" auf den Weg gebracht habe, ein Aktionsprogramm für die Insektenvielfalt. Dazu sei im August vom Ministerrat die "Naturoffensive Bayerns" beschlossen worden. Sie bestehe aus 25 neuen Artenhilfeprogrammen und zusätzlichen zehn Millionen Euro für den Vertragsnaturschutz. Landrat Wilhelm Schneider wies auf das Projekt "Blühender Landkreis" hin.

Von Kirchlauter ging es dann weiter auf der Staatsstraße 2281 in Richtung Weikartslauter und Kottendorf. Dort war die Schnittstelle, wo die Staatsstraße von der Bezirksgrenze nach Oberfranken bis auf ein Stück der Ortsdurchfahrt in Rudendorf ausgebaut ist. Die Teilnehmer waren sich einig, dass das letzte Stück bis Kirchlauter sehr schmal und bei Gegenverkehr auch sehr gefährlich sei. Der Bürger Elmar Hofmann erläuterte, welch lange Zeit man schon auf den Ausbau dieser Straße gewartet habe.

2019 soll Baubeginn sein

Steffen Vogel erklärte dazu, dass die Planungen für den letzten Abschnitt von Kottendorf über die Hasenmühle bis Kirchlauter liefen. Ziel sei ein Baubeginn 2019. Die Kosten seien mit über drei Millionen Euro veranschlagt. Dazu komme dann noch der Ausbau der restlichen Ortsdurchfahrt in Rudendorf, der rund 350 000 Euro koste. Auf der Staatsstraße fuhren die Radler dann in Richtung Lußberg. Im Gasthaus Käb in Rudendorf baten einige Mitbürger, die nach dem Neuausbau der Staatsstraße 2281 von Lußberg nach Rudendorf eine zu schnelle Einfahrt in den Ort festgestellt haben, um Abhilfe. Danach sei noch eine kleine Kurve, und gerade da sollen die Schüler die Straße überqueren, um zum Schulbus zu kommen. Die Vorschläge reichten dabei von einer Verengung der Straße über Verkehrsinsel bis hin zu Überwachung mit einer Geschwindigkeitsanzeige. Landrat Schneider sicherte zu, dieses Anliegen mit den Vertretern des Straßenbauamtes zu erörtern. gg

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