Höchstadt a. d. Aisch

Eine Kerwa aller Höchstadter

Mehrere Vereine und die Stadt organisieren gemeinsam das Fest im Engelgarten. Die "Kerwa-Freunde" stellen einen Baum auf.
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Hinter der Kerwa stecken heuer viele Köpfe: Susanne Gabler, Johannes Riegler (vorne), Gerald Brehm, Ingo Sauer, Michael Weichlein, Frank Greif und Peter Lorz (hinten von links). Foto: Johanna Blum
Hinter der Kerwa stecken heuer viele Köpfe: Susanne Gabler, Johannes Riegler (vorne), Gerald Brehm, Ingo Sauer, Michael Weichlein, Frank Greif und Peter Lorz (hinten von links). Foto: Johanna Blum

"Die Kerwa is kumma, die Kerwa is do" - unter dieses Motto stellen die "Kerwa-Freunde Höchstadt" die diesjährige Höchstadter Kerwa, die sie unter der Schirmherrschaft der Stadt Höchstadt sowie in Kooperation mit dem Kellerbergverein und dem Heimatverein veranstalten.

"Die ersten drei Festjahre im Engelgarten sind sehr gelungen und alle Nutzer sowie die vielen Besucher sind der gleichen Meinung", berichtet Bürgermeister Gerald Brehm (JL) stolz. Erfreulich sei, dass es wieder einen Kirchweihbaum gibt, denn die schlechten Bodenverhältnisse wurden mit einer knapp 10 000 Euro teuren Sicherungseinrichtung "überlistet", wodurch die Statik gewährleistet ist. "Nun können wir endlich die alte Kerwatradition wieder aufleben lassen", freut sich Brehm.

Es soll keine Kerwa der "Kerwa-Freunde" sein, sondern ein Miteinander und eine Kerwa aller Höchstadter. Die Musikveranstaltungen mit den "Würzbuam" am Freitagabend, mit "Revolver" am Samstagabend, der Blaskapelle Gremsdorf am Sonntag, mit dem Duo "Frankenexpress" am Montag sowie mit Alleinunterhalter Hans Kupfer am Dienstag kosten keinen Eintritt. Auch die Musketiere mit ihrer Stadtwache gehören zur Höchstadter Kirchweih.

Stolz sind nicht nur Michael Weichlein und Hanni Riegler, die für das Programm zuständig sind, dass sich heuer viele junge Leute einbringen, die sich vor allem um das Aufstellen des Kerwasbaumes kümmern. "Jeder, der fränkische Lebensart liebt und sich für unsere Kerwa engagieren will, ist bei uns gut aufgehoben", sagt Frank Greif von den "Kerwa-Freunden". Wer interessiert ist, kann sich unter Telefon 0179/5201970 an ihn wenden.

Auftakt mit Schlachtschüssel

Die Kerwa beginnt bereits am Donnerstag, 27. Juni, mit der Schlachtschüssel des Heimatvereins im "Töpfla" um 10 Uhr. Um 18 Uhr ist Kerwa-Auftakt am Marktplatz mit dem Anschießen durch die Höchstadter Musketiere. Anschließend ist im "Töpfla" die offizielle Gründung der "Kerwa-Freunde Höchstadt" sowie ein Kerwaliedli-Singen zusammen mit dem Heimatverein und dem Kellerbergverein. Am Freitag, 28. Juni, um 14 Uhr ist Küchlabacken und Kaffee des Heimatvereins im Weinlokal "Zwetschger" angesagt, um 19 Uhr der Zug zur Kerwa mit vorherigem Treffpunkt bei der Feuerwehr, und um 19.30 Uhr sticht Bürgermeister Gerald Brehm das erste Fass im Festzelt an.

Am Samstag wird um 10 Uhr der Kerwabaum in Nackendorf geholt. Um 12 Uhr trifft er am Petersbeck-Häusla ein, wo er auch mit einem Kranz geschmückt wird. Um 14 Uhr beginnt der Festzug zum Engelgarten und um 15 Uhr wird der Baum im Engelgarten mit Ehrensalut durch die Historische Stadtwache Franken aufgestellt. Anschließend weiht Dekan Kilian Kemmer den neuen Kerwa-Standort zusammen mit Pfarrer Fritz Schäfer.

Im Anschluss daran gibt es ein buntes Programm mit der Stadtkapelle Höchstadt, dem Fränkischen Volkstanzkreis Steigerwald, der Tanzschule Geist und als Höhepunkt findet ein Wettbewerb im Bierfass-Hochwerfen statt, wozu noch Mannschaften oder Einzel-Teilnehmer gesucht werden.

Am Kerwassonntag, 30. Juni, ist um 10 Uhr Frühschoppen im Festzelt und um 10.30 Uhr wird der Festgottesdienst in St. Georg gefeiert, um 11.30 Uhr lädt ein leckerer Mittagstisch ein und um 16 Uhr spielt die Blaskapelle Gremsdorf.

Am Kerwamontag, 1. Juli, treffen sich die Festzugteilnehmer um 8.30 Uhr am Schillerplatz, um 8.45 Uhr ist Abmarsch des Festzugs zur Georgskirche und um 9 Uhr beginnt der Festgottesdienst. Im Anschluss daran ziehen alle zum Festzelt und dort ist dann Frühschoppen.

Am Dienstag, dem Familien- und Seniorentag, beginnt der Kerwabetrieb um 14 Uhr. Bis 16 Uhr ist Unterhaltungsmusik im Festzelt und die Familien können sich bei halbem Preis mit ihren Kindern auf dem Festplatz vergnügen. Gutscheine für den Seniorennachmittag gibt es im Festzelt.

Am Donnerstag, 4. Juli, wird dann die Kerwa um 20 Uhr am Petersbeck-Häusla im Rahmen des Stammtisches des Kellerbergvereins mit der Musikgruppe "Bloß Blech" feierlich begraben.

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