Höchstadt a. d. Aisch

Eine fränkische Viecherei

Das Theater "Kuckucksheim" führt "Mir sinn die Größdn" in der Kulturfabrik auf.
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Stefan Kügel (l.) sowie Benjamin und Nando Seeberger spielen drei "kabudde Helden". Foto: privat
Stefan Kügel (l.) sowie Benjamin und Nando Seeberger spielen drei "kabudde Helden". Foto: privat

Das Theater "Kuckucksheim" gastiert am Samstag, 23. November, um 20 Uhr auf Einladung des Agenda-Arbeitskreises Kultur (Akku) in der Fortuna Kulturfabrik in Höchstadt. Mit dem Stück: "We are the champions - Mir sinn die Größdn"  bringt das gesangsstarke Ensemble "Kügel & Söhne" eine fränkische  Interpretation des Märchens "Die Bremer Stadtmusikanten" auf die Bühne. Karten gibt es im Vorverkauf in der Fortuna Kulturfabrik und im Tourismus-Büro, Obere Brauhausgasse 1, für 20 Euro. An der Abendkasse kosten die Karten 22 Euro.

"We are the champions - Mir sinn die Größdn" ist laut Beschreibung des Ensembles "eine fränkische Viecherei mit sau-stargen Songs". Geschrieben hat es Helmut Haberkamm. Drei "kobberneggische Kunden" sind völlig am Boden und fertig mit der Welt - nichts als Probleme am Hals und keine Aussicht auf Besserung ihrer miserablen Lage.

Da stoßen sie zufällig auf die uralte Geschichte von den vier Tieren, denen es an den Kragen geht, weil sie nutzlos geworden sind und deshalb ausgemustert werden sollen - also machen sie sich auf, um in Bamberg Stadtmusikanten zu werden, denn etwas Besseres als den Tod finden sie überall. Für die drei gestrandeten Franken entpuppen sich diese "vier Viecher" als Nothelfer und Vorbilder: Sie sind Underdogs wie sie selber - aber sie tun was! Sie brechen auf und suchen das Weite: die Freiheit und ein neues Leben.

Beim Spiel mit dieser "dierisch schönen Gschicht" finden die "kabudden Helden" das, was sie bitter nötig haben: Mut und Stärke, Hoffnung und Freude. Unterstützt werden sie dabei von den "saustargen Songs", die sie in ihrem Herzen tragen und dann anstimmen, wenn sie solche Oldies brauchen als Seelenbalsam und Wegbegleiter. So wachsen die scheinbaren Verlierer über sich selbst hinaus und erobern sich ihren Platz in der Welt. Am Ende sind sie wie verwandelt und können aus vollem Herzen mit Leib und Kehle singen: "Mir sinn die Größdn!" red

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