Münnerstadt
Altstadtverein

Eine Erfolgsgeschichte nach der anderen

Lange saß das Vorsitzenden-Team fast alleine, bis sich dann doch noch einige Mitglieder in das Hotel Tilman "verirrten". Tourismusreferent Klaus Schebler, der als Gast dabei war, äußerte sich beim The...
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Der Altstadtverein hat im Novizengarten deutlich Spuren hinterlassen. Die Verantwortlichen hoffen, dass der Eigentümer, der Deutsche Bestatterverband, das Engagement noch lange gestatten wird. Foto: H. Hessel
Der Altstadtverein hat im Novizengarten deutlich Spuren hinterlassen. Die Verantwortlichen hoffen, dass der Eigentümer, der Deutsche Bestatterverband, das Engagement noch lange gestatten wird. Foto: H. Hessel
Lange saß das Vorsitzenden-Team fast alleine, bis sich dann doch noch einige Mitglieder in das Hotel Tilman "verirrten". Tourismusreferent Klaus Schebler, der als Gast dabei war, äußerte sich beim Thema "künftige Weihnachtsmärkte auch gleich dahingehend, dass die Schlossweihnacht auch in Zukunft möglich sein wird. "Hauptsache, es gibt Leben im Schloss!"
Hintergrund ist die von der Stadt beabsichtigte Verpachtung des Cafés, welches ja bisher vom Kommunalunternehmen betrieben wurde und zu besonderen Anlässen den Vereinen zur Verfügung stand. Der vergangene Weihnachtsmarkt, wie auch das Kinderfest am Anger und die Aktionen zum Tag des offenen Denkmals, finden immer mehr Liebhaber. Bei einer Mitgliederzahl von derzeit 54 können die Aktivitäten nicht immer alleine gestemmt werden. Deshalb legt die Führung des Altstadtvereins sehr viel Wert auf Kooperation. Diese gelingt auch sehr gut mit der Stadt Münnerstadt, wie der Vorstandssprecher, Oliver Schikora, in seinem Bericht erwähnte. Bürgermeister Helmut Blank bestätigte dies und fand dabei das Engagement des Vereins, dargestellt hauptsächlich in der Person von Hans Petsch und Sabine Scheuble, im Novizengarten als besonders erwähnenswert. Er betonte, dass die geleistete Arbeit dort beispielhaft ist und hoffentlich noch lange nachwirken wird.
Als ganz herausragende Herausforderung in diesem Jahr gilt jedoch das Soziokulturelle Kunstprojekt "else!2" im Münnerstädter Bahnhof. Der Altstadtverein hat dabei die organisatorische und einen Teil der logistischen Verantwortung übernommen. Da ganz bewusst bei den Veranstaltungen eine Eigendynamik gefördert wird, ist am letzten Tag, dem 12. August, mit deutlich über 100 Angeboten zu rechnen, statt der geplanten 90. Viel mehr Besucher als vor fünf Jahren werden "else!2" am Ende besucht haben, so Schikora.
Auch die schon traditionelle Herausgabe des Vereinskalenders ist eine Erfolgsgeschichte. Mitvorsitzender Peter Braun konnte wieder vermelden, dass nur wenige Exemplare übrig geblieben seien. Für die Kalender 2019 und 2020 werden noch Bilder aus den Jahren 1965 bis 2000 gesucht. Die Bildersuche für den Altstadtkalender hat sich in Europa herumgesprochen. Ein ehemaliger Mitbürger, der bereits sehr lange in Schweden lebt, hat dem Verein kürzlich Bildmaterial aus seiner fränkischen Geburtsstadt zukommen lassen. Peter Braun ließ nicht unerwähnt, dass die Verleihung des "Mürschter Nagels" in diesem Jahr mangels fertiggestellter Sanierungsprojekte schwierig werden könnte. Es ist möglich, mal ein Jahr auszusetzen, hieß es übereinstimmend in der Versammlung.
Nach den Sommerferien wird der Altstadtverein, in Zusammenarbeit mit dem Gewerbeverein "Kaufhaus Mürscht", das Kinderfest auf dem Anger durchführen, diesmal am 15. September. Einige Vereine haben erkannt, dass das eine gute Nachwuchsförderung sein kann und beteiligen sich zunehmend. Ein Appell an uneinsichtige Autofahrer war auch noch notwendig, nämlich die Absperrungen nicht zu ignorieren und damit Menschen in Gefahr bringen. Aber das ist nicht neu. mhh
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