Hausen
Seniorenkreis

Einblicke in das Aldi-Logistikzentrum in Adelsdorf

Auf Initiative der Seniorenbeauftragten Gerda Wagner folgten die Senioren aus Hausen in Begleitung des Forchheimer Landrats Hermann Ulm (CSU) der Einladung von Aldi Süd in Adelsdorf. Der Geschäftsführ...
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Die Besuchergruppe aus Hausen in Adelsdorf  Foto: PR
Die Besuchergruppe aus Hausen in Adelsdorf Foto: PR

Auf Initiative der Seniorenbeauftragten Gerda Wagner folgten die Senioren aus Hausen in Begleitung des Forchheimer Landrats Hermann Ulm (CSU) der Einladung von Aldi Süd in Adelsdorf. Der Geschäftsführer der Aldi-Regionalgesellschaft, Markus Steinbrenner, empfing die über 50-köpfige Gruppe und präsentierte das Unternehmen im Aischgrund.

Aldi in Adelsdorf startete 1967 als erste bayerische Aldi-Süd-Regionalgesellschaft. Aufgrund des enormen Wachstums wurde 2000 ein Umzug innerhalb der Gemeinde Adelsdorf notwendig. Heute betreibt die Regionalgesellschaft ein Logistikzentrum mit über 45 000 Quadratmetern Lagerfläche und versorgt 74 Filialstandorte in Nordbayern.

Die Mitarbeiteranzahl stieg innerhalb der letzten Jahre kontinuierlich an und beträgt inzwischen nahezu 1700. Am Standort Adelsdorf arbeiten aktuell circa 200 Mitarbeiter in der Verwaltung und Logistik. Die überwiegende Anzahl ist an den Filialstandorten beschäftigt.

Fünf Filialen im Kreis Forchheim

Im Landkreis Forchheim beschäftigt das Unternehmen über 100 Mitarbeiter in fünf Filialen, und die Geschäfte laufen laut Steinbrenner hervorragend. Die Senioren zeigten sich sehr interessiert angesichts der Größe und Organisation der Warenabwicklung in den Lagerhallen.

Fast rund um die Uhr herrscht Betrieb im Aldi-Logistikzentrum. Rund 1600 verschiedene Artikel werden in Adelsdorf täglich kommissioniert. Dabei spielt die Regionalität eine zunehmende Bedeutung. So kommen laut Steinbrenner inzwischen viele Frischeprodukte wie Obst und Gemüse, aber auch Backwaren und Molkereiprodukte direkt aus der fränkischen Heimat. Auch die Nachfrage nach biologisch angebauten Produkten steige an.

Der Rundgang führte die Gäste durch das Tiefkühlzentrum und Kühlhaus. "Wir haben enorme Platzprobleme und müssten bereits wieder anbauen", sagte der verantwortliche Leiter Logistik, Christoph Heinl.

Was mit den nicht verkauften Lebensmitteln passiere, erkundigten sich die Senioren. Alle unverkäuflichen, aber noch verzehrsfähigen Artikel gingen an Tafeln im gesamten Verkaufsgebiet, erklärte der Geschäftsführer Steinbrenner. Nach der Betriebsbesichtigung ging es für die Senioren weiter nach Zentbechhofen zur Einkehr. red

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