Buttenheim
spatenstich

Ein wichtiger Knotenpunkt wird entflochten

Landrat Johann Kalb (CSU) und Buttenheims Bürgermeister Michael Karmann (ZWdG/CSU) freuten sich beim symbolischen Spatenstich, dass es mit dem Kreuzungsumbau Rothmühle jetzt endlich losgeht. Bisher wa...
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Beim symbolischen Spatenstich (von links): Hans-Joachim Brand, SRP Ingenieur-Consult GmbH, Kreisrat Georg Dennert, Landrat Johann Kalb, Michael Dotterweich, Leiter der Tiefbauabteilung beim Landratsamt Bamberg, und Buttenheims Bürgermeister Michael Karmann Foto: Andrea Spörlein
Beim symbolischen Spatenstich (von links): Hans-Joachim Brand, SRP Ingenieur-Consult GmbH, Kreisrat Georg Dennert, Landrat Johann Kalb, Michael Dotterweich, Leiter der Tiefbauabteilung beim Landratsamt Bamberg, und Buttenheims Bürgermeister Michael Karmann Foto: Andrea Spörlein
Landrat Johann Kalb (CSU) und Buttenheims Bürgermeister Michael Karmann (ZWdG/CSU) freuten sich beim symbolischen Spatenstich, dass es mit dem Kreuzungsumbau Rothmühle jetzt endlich losgeht. Bisher war eine verkehrskonforme Kreuzungssituation immer an den erforderlichen finanziellen Mitteln gescheitert beziehungsweise konnten notwendige Grundstückskäufe nicht getätigt werden.
Zusammen mit dem Ausbau des Straßenabschnitts ab dem Ortsrand Buttenheim ist es nun möglich, einen straßenbegleitenden Geh- und Radweg anzulegen. Der schiefwinklige Knotenpunkt der Staats-/Kreis- und Gemeindeverbindungsstraße wird entflochten. Der südliche Ast der Staatsstraße 2260 soll künftig um etwa 50 Meter versetzt zur Gemeindeverbindungsstraße angebunden werden.
Zur sicheren Führung der Radfahrer und Fußgänger werden in der Staatsstraße auch mehrere barrierefreie und beleuchtete Querungshilfen zum Seniorenzentrum, zum "Levi-Strauss-Ring" und zur Rothmühle neu angeordnet. Die Bushaltestelle wird ebenfalls barrierefrei hergestellt. Für den Kreuzungsausbau ist auch ein Umbau des Durchlassbauwerks des Deichselbachs erforderlich.


Kein leichtes Unterfangen

Matthias Meister, vom Fachbereich Tiefbau im Landratsamt, koordiniert die Baumaßnahme vor Ort. Das ist sicherlich nicht immer ein leichtes Unterfangen, denn hier müssen drei verschiedene Straßenbaulastträger - der Markt Buttenheim, das Staatlichen Bauamt und der Landkreis Bamberg - und deren Interessen beziehungsweise Aufgaben abgestimmt werden. Für den Straßenbau wurden Gesamtkosten von 1,5 Millionen Euro veranschlagt. Förderfähig sind über das Bayerische Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (BayGVFG) nur die kommunalen Anteile für den Landkreis Bamberg und für den Markt Buttenheim. Die Kostenteilung erfolgt anteilig nach den Fahrbahnbreiten der jeweiligen Straßenbaulastträger. Mit der Bauausführung wurde die Firma SAR Straßen- und Asphaltbau Rennsteig, Zella-Mehlis, beauftragt. Für die Zeit der Baumaßnahme ist eine Vollsperrung notwendig. Die Zufahrt zum Seniorenzentrum Buttenheim wird, von der Ortsmitte kommend, weitgehend gewährleistet sein.
Bis Ende Oktober soll die Maßnahme abgeschlossen sein, heißt es. Es ist beabsichtigt, die umgebaute Haltestelle am Seniorenzentrum sowie die Zufahrt zum "Levi-Strauss-Ring" zu Beginn des neuen Schuljahres wieder für den Verkehr freizugeben.
Die Verantwortlichen appellierten an das Verständnis der Verkehrsteilnehmer und verweisen auf die ausgeschilderten Umleitungen.
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