Kutzenberg
kutzenberg.inFranken.de  17 Absolventen der Berufsfachschule für Krankenpflege nahmen ihre Abschlusszeugnisse in Empfang.

Ein wichtiger beruflicher Meilenstein

In einen Beruf hineingewachsen, der wichtiger denn je ist, dabei manche Freundschaft geknüpft - und in den vergangenen Wochen viel für die Prüfungen gebüffelt: Drei Jahre Ausbildung liegen hinter den ...
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Stellvertretender Schulleiter Thomas Kirpal, Personalratsvorsitzender Franz-Josef Betz, Katja Bittner vom Gebo-Vorstand, Pflegedienstleiter Steffen Wehrle, Medizinaldirektor Reinhard Schuberth (von links) sowie die Lehrerin für Pflegeberufe Sarah Beez (rechts) gratulierten den Absolventen zum erfolgreichen Abschluss ihrer Ausbildung als Kranken- und Gesundheitspfleger/in. Fotos: Mario Deller
Stellvertretender Schulleiter Thomas Kirpal, Personalratsvorsitzender Franz-Josef Betz, Katja Bittner vom Gebo-Vorstand, Pflegedienstleiter Steffen Wehrle, Medizinaldirektor Reinhard Schuberth (von links) sowie die Lehrerin für Pflegeberufe Sarah Beez (rechts) gratulierten den Absolventen zum erfolgreichen Abschluss ihrer Ausbildung als Kranken- und Gesundheitspfleger/in. Fotos: Mario Deller
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In einen Beruf hineingewachsen, der wichtiger denn je ist, dabei manche Freundschaft geknüpft - und in den vergangenen Wochen viel für die Prüfungen gebüffelt: Drei Jahre Ausbildung liegen hinter den 17 Absolventen der Berufsfachschule für Krankenpflege am Bezirksklinikum Obermain, für die nun ein neuer Lebensabschnitt beginnt.

Fachkräfte auf wichtigem Gebiet

Gut gelaunt nahmen die jungen Männer und Frauen bei einer Feierstunde im Festsaal des Bezirksklinikums nun ihre Abschlusszeugnisse entgegen. "Sie sind nun Fachkräfte auf einem sehr wichtigen Gebiet, Sie helfen Menschen, wieder gesund zu werden", gratulierte auch Bezirkstagspräsident Günther Denzler und wünschte den Absolventen viel Erfolg auf ihrem weiteren beruflichen Weg. Es freue ihn natürlich, dass 13 davon auch nach ihrer Ausbildung im Rahmen geschlossener Arbeitsverträge weiterhin am Bezirksklinikum Obermain in Kutzenberg tätig seien. Das zeige die Attraktivität des Bezirksklinikums als Arbeitgeber, so Denzler.

In diesem Zusammenhang kam er auch auf das geplante, groß angelegte Sanierungs- und Modernisierungsprogramm auf dem Gelände des Bezirksklinikums Obermain mit Neubau eines Klinikums für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik zu sprechen. Auch die 13 hier arbeitenden Nachwuchsfachkräfte dürften das Megaprojekt mit einer Investitionssumme von über 100 Millionen Euro - 2020 ist der Spatenstich für einen ersten Bauabschnitt geplant - sicher mit Interesse verfolgen.

"Die Ausbildung, hier und da habt ihr auch mal bei der Arbeit für jemanden einspringen müssen, dazu Extemporalien, Referate und so Zeugs - und dann hat man ja auch noch ein Privatleben. Das habt ihr in den vergangenen drei Jahren in Einklang gebracht. Ich bin stolz auf euch", so die anerkennenden Worte des stellvertretenden Schulleiters Thomas Kirpal, der bei den ehemaligen Berufsschülern mit einer humorvollen Einlage für einen kleinen "Schreckensmoment" sorgte: "Ich könnte jetzt von manchem Fauxpas von Schülern erzählen, Anekdoten zu den Klassenfahrten zum Besten geben", flachste Kirpal. Einige Schüler verdrehten grinsend die Augen und waren vermutlich erleichtert, als er grinsend hinzufügte "... aber ich es werde es natürlich nicht tun." "Ihr habt einen der schönsten und wichtigsten Berufe erlernt", so Kirpal, der sich an seine eigene Ausbildungszeit als Krankenpfleger vor genau 30 Jahren erinnerte.

In den Reden sowie in einer Dia-Show wurde zurückgeblickt auf eine von Vielfalt geprägte Ausbildungszeit. Die Absolventen durchliefen verschiedene Abteilungen in Kutzenberg, aber auch Außeneinsätze standen auf dem Programm wie in der Juraklinik Scheßlitz oder im Rahmen eines Ethikseminars der Besuch des Hospizhauses in Bamberg.

17 Umschläge mit den Abschlusszeugnissen hielt Medizinaldirektor Reinhard Schuberth in den Händen, die den Absolventen zusammen mit einem Präsent und einer Rose überreicht wurden. Die Absolventen sollten Weiterbildungsmaßnahmen auf jeden Fall nutzen und wahrnehmen. "Wer aufhört zu rudern, der treibt zurück", betonte Schuberth.

"Ihnen fällt sicher ein Stein vom Herzen", gratulierte Katja Bittner vom Vorstand der Gesundheitseinrichtungen des Bezirks Oberfranken (Gebo) den Absolventen. "Dieser für Sie sicherlich aufregende Tag hat ein weinendes Auge", ließ sie auch die einzige Schülerin des Ausbildungsjahrgangs nicht unerwähnt, die nach der mündlichen Prüfung am Vormittag keinen Grund zur Freude hatte und nun eine "Ehrenrunde" drehen muss. "Das stellt aber kein Versagen dar, sondern einen kleinen Umweg. Dann klappt es eben im zweiten Anlauf", macht Bittner der namentlich hier freilich nicht Erwähnten Mut. "Dieser Tag gehört Ihnen", schloss sie ihre Rede.

Musikeinlagen am Klavier

"Es ist wichtig, jungen Menschen eine Perspektive geben zu können", so Pflegedienstleiter Steffen Wehrle in seinen Glückwünschen, die auch Sarah Beez, Lehrerin für Pflegeberufe am Bezirksklinikum Obermain, überbrachte. Im Namen der Absolventen bedankten sich Schülersprecher Anne Dittrich und Alessandro Schober bei Lehrern, Arbeitskollegen und allen Wegbegleitern, die sie während der drei Jahre unterstützten. Auch die wichtige Rolle der Eltern wurde in der von Dieter Staub mit Musikeinlagen am Klavier gelungen umrahmten Feierstunde hervorgehoben.



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