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Konzert

Ein Vater-Sohn-Duell mit dem Cello als "Waffe"

Was herauskommt, wenn Vater und Sohn zu einem "Duettduell" bitten, erlebten die Besucher im Lokschuppen des Deutschen Dampflokomtiv-Museums. Reiner und Hans-Henning Ginzel hatten ihre Celli mitgebrach...
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Reiner (rechts) und Sohn Hans-Henning bei ihrem Konzert im Lokschuppen des DDM Foto: Werner Reißaus
Reiner (rechts) und Sohn Hans-Henning bei ihrem Konzert im Lokschuppen des DDM Foto: Werner Reißaus

Was herauskommt, wenn Vater und Sohn zu einem "Duettduell" bitten, erlebten die Besucher im Lokschuppen des Deutschen Dampflokomtiv-Museums.

Reiner und Hans-Henning Ginzel hatten ihre Celli mitgebracht und lieferten ein mitreißendes, lebendiges und zugleich virtuoses Konzert ab. Die beiden Ausnahmekünstler aus München überzeugten mit großer Spielfreude, zogen das Publikum mit Interpretationen außergewöhnlicher Originalliteratur aus fünf Jahrhunderten auf höchstem Niveau in den Bann.

Unglaublicher Fundus

Nach Jahren gemeinsamer, auch internationaler Auftritte hatten Reiner und Hans-Henning Ginzel 2012 einen passenden Namen gefunden: "GinzelDuello". Gemeinsam decken sie beinahe jedes Genre ab. Am Anfang stand die Originalliteratur für zwei Celli - allein das schon ein unglaublicher Fundus. Später erweiterte das Duo sein Repertoire durch eigene Arrangements aus allen Bereichen der klassischen Musik. Vater und Sohn "duellieren" sich mitunter am Cello - und das macht auch den Reiz dieser Besetzung aus. In diesem außergewöhnlichen Duo trifft die Professionalität und langjährige Erfahrung des Vaters Professor Reiner Ginzel auf die jugendliche Frische und kreative Spontanität des jungen Cellisten und Komponisten Hans-Henning Ginzel, dessen Improvisationskunst ebenfalls zu bewundern war.

Bei ihrem "Duettduell" im Lokschuppen spielten Reiner und Hans-Henning Ginzel unter anderem Werke von Georg Friedrich Händel, Frederic Chopin, Antonin Dvorak, Georges Bizet, Jacques Offenbach, Peter Tschaikowsky, Friedrich August Kummer dem Jüngeren oder Edward William Elgar.

Mit "Salut d'Amour" und mit der Eigenkomposition "Ein Haydn-Spaß" setzten Vater und Sohn Ginzel einen tollen Schlusspunkt. Rei.

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