Michelau

Ein unappetitliches Dauerthema

Unerwünschte Hinterlassenschaften von Vierbeinern rufen im Gremium Unmut hervor.
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Zwei dieser Hundetoiletten stehen am Hochwasserdamm. Dennoch kommt es immer wieder zu Klagen über die Hinterlassenschaften von Vierbeinern.  Foto: Gerda Völk
Zwei dieser Hundetoiletten stehen am Hochwasserdamm. Dennoch kommt es immer wieder zu Klagen über die Hinterlassenschaften von Vierbeinern. Foto: Gerda Völk

Das Thema Hundekot kommt in schöner Regelmäßigkeit bei den Sitzungen des Michelauer Gemeinderat zur Sprache. Diesmal war es Zweiter Bürgermeister Dirk Rosenbauer (CSU), der das Thema ansprach.

Ihn war eine Verschmutzung des Hochwasserdamms mit Hundekot aufgefallen, obwohl es Spender gibt, an denen die Gassigänger sich Tüten ziehen können, um den Kot ihres Vierbeiners einzusammeln und in Mülleimer zu entsorgen. Am Hochwasserdamm befinden sich zwei Hundetoiletten: eine auf der Bahnhofstraße/Ecke Anger und eine weitere in der Wallenstadter Fuhr. Das Aufstellen weiterer Spender lehnt Bürgermeister Helmut Fischer ab. "Selbst wenn wir 200 000 Tütenspender aufstellen, wäre der Damm voller Hundehaufen."

"Ihr müsst euch immer wieder vor Augen halten, welche Aufgaben die Verwaltung bewältigen muss", erklärte Bürgermeister Fischer am Ende seines Sachstandsberichts über Maßnahmen im Gemeindebereich. Darunter befinden sich Straßensanierungen ebenso wie die Sanierung der Mainfeldhalle, die im Wesentlichen abgeschlossen ist. Für die Sanierung der Johann-Puppert-Schule wurden die Erschließungsmaßnahmen des dafür benötigten Containerdorfs abgeschlossen. Anschließend werden die Container aufgestellt, die ab dem neuen Schuljahr den Unterricht während der Sanierungsphase sicherstellen. Danach starten die Sanierungsarbeiten an der Schule. Der Beginn der Arbeiten am Hort in Michelau verzögert sich noch bis Frühjahr 2020, weil die Gemeinde bei Kosten von 3,8 Millionen Euro die Vergabeverordnung einhalten muss. Im Juli startet die Breitbanderschließung in Neuensee. Im Endausbau werden die Nutzer 30 Megabit zu Verfügung haben.

Bedingt durch die Trockenheit der letzten Wochen führe der Brunnenbach wenig Wasser, erklärte Dirk Fischer (CSU), der auf die Notwendigkeit der Sanierung hinweisen wollte. Ein Fischsterben sei die Folge, befürchtete er. Bürgermeister Fischer wies darauf hin, dass unerlaubt Wasser abgezweigt worden sei. Die Gemeinde habe ein Gutachten über die Standfestigkeit des Uferbereichs in Auftrag gegeben.

Aus der nichtöffentlichen Sitzung gab Bürgermeister Fischer die Bekanntgabe folgender Beschlüsse bekannt: Für den Kindergarten Maria Goretti in Neuensee einschließlich Krippe wird für Zäune und Markisen ein Zuschuss von 10 850 Euro gewährt. Der Gehwegbau in Oberreuth schlägt mit Gesamtkosten von 137 000 Euro zu Buche. Der Gemeinderat beschloss auch einige Gewerke des Neubaus eines zweigruppigen Schülerhorts in Schwürbitz. Mit den Klempnerarbeiten wurde die Firma Ferdinand Gärtner in Michelau für 23 800 Euro betraut. Die Fensterbauarbeiten führt die Firma Reitz in Eltmann zum Preis von 60 800 Euro aus. Die Dachabdichtungsarbeiten ging an die Firma Weigel-Schrüffer in Bamberg für 144 900 Euro.

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