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Rentweinsdorf

Ein Trio will Willy Sendelbeck beerben

Nach annähernd 27 Jahren steht der Markt Rentweinsdorf vor einem Generationswechsel. Drei Kandidaten und vier Listen treten an.
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Rathaus und Kirche sind im überwiegend evangelisch geprägten Rentweinsdorf unmittelbare Nachbarn.  Foto: Eckehard Kiesewetter
Rathaus und Kirche sind im überwiegend evangelisch geprägten Rentweinsdorf unmittelbare Nachbarn. Foto: Eckehard Kiesewetter

Eckehard Kiesewetter Mit Spannung erwarten die Bürger von Rentweinsdorf den Wahlausgang am Sonntag, denn in der Marktgemeinde wird es auf jeden Fall einen Wechsel im Rathaus geben. Nach mehr als einem Vierteljahrhundert im Amt räumt Willi Sendelbeck den Chefsessel. Mit 72 Jahren tritt der SPD-Politiker aus Salmsdorf nicht mehr zur Wahl an.

Drei Kandidaten schicken sich an, den Generationenwechsel perfekt zu machen: Stefan Horn als Kandidat der Rentweinsdorfer Unabhängigen Liste (RUL) sowie Steffen Kropp (SPD) und Gerhard Schmidt (CSU). Die CSU ist im aktuellen Ratsgremium mit drei Sitzen vertreten, die SPD mit fünf, die RUL war bei der Kommunalwahl 2014 nicht angetreten.

Ausgerechnet die Freien Wähler/Überparteiliche Wählergemeinschaft, mit fünf Mandatsträgern die stärkste Gruppe im Marktgemeinderat, stellt diesmal keinen eigenen Bürgermeisterkandidaten. Vor sechs Jahren war deren Bewerber Kurt Weißheimer in einer Stichwahl mit 520:533 Stimmen denkbar knapp bei dem Versuch gescheitert, Willy Sendelbeck abzulösen.

Günstige Lage

Rentweinsdorf mit seinen offiziell zehn Ortsteilen ist vor allem als Wohnort beliebt. Hier gibt es gefragte und erschwingliche Baugebiete und eine gute Verkehrsanbindung durch Bahn und Bundesstraße. In gerade mal einer halben Stunde gelangt man in Zentren wie Bamberg, Coburg oder in die Kreisstadt Haßfurt, das lockt junge Familien! Direkter Nachbar ist die Stadt Ebern, in der sich alle Schularten, Krankenhaus, Ärzte, Apotheken, Einkaufsangebote, große Arbeitgeber und attraktive Freizeitstätten wie Frei- und Hallenbad finden. Rentweinsdorf ist Teil der Verwaltungsgemeinschaft Ebern und als Mitglied der Baunach-Allianz auf enge Zusammenarbeit mit den Nachbarkommunen geeicht. Mit dem Erweiterungsbau für den Kindergarten "Budenzauber" hat die Kommune ein ehrgeiziges und - wegen des schwierigen Standorts - aufwendiges Bauvorhaben begonnen, aber auch Pläne für weitere Bauplätze und ein neues Feuerwehrhaus werden diskutiert. Alle drei Bewerber sind sich einig, dass die Marktgemeinde alles daran setzen sollte, das Ehrenamt zu fördern und zu würdigen. Und alle drei setzen auf einen Wahlkampf ohne Auseinandersetzung und großes Tamtam. Man will ja nach dem 15. März konstruktiv zusammenarbeiten!

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