Coburg
symbolik

Ein Platz für die Friedenskugel ist nun im Georg-Hansen-Weg

Vor gut einem Jahr, am Sonntag, 8. Juli 2018, wurde auf dem Albertsplatz zum zweiten Mal das "Fest der Religionen" gefeiert. Buddhisten, Christen, Juden und Muslime luden ein zur Begegnung bei Musik, ...
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Einflechten der Friedensbänder beim Friedensfest der Religionen  Foto: Peggy Hoffmann
Einflechten der Friedensbänder beim Friedensfest der Religionen Foto: Peggy Hoffmann

Vor gut einem Jahr, am Sonntag, 8. Juli 2018, wurde auf dem Albertsplatz zum zweiten Mal das "Fest der Religionen" gefeiert. Buddhisten, Christen, Juden und Muslime luden ein zur Begegnung bei Musik, einem abwechslungsreichen Kulturprogramm bei buntem Essen und Trinken. Die Hilfsbereitschaft war groß und das Fest wurde ein überzeugendes Beispiel für Frieden und Dialog in der Stadt.

Die Arbeitsgruppe des interreligiösen Dialogs hatte sich Besonderes zum Zusammenkommen ausgedacht. Für die erwachsenen Besucher gab es kostenlose Coffee-for-two-Gutscheine, während die kleinen ihre Ice-for-two-Gutscheine einlösten. So kamen sich bislang fremde Menschen schnell näher. Als besonderer Beitrag war vor den Augen der Besucher eine Kugel aus Weidenruten mit 1,80 Meter Durchmesser hergestellt worden. Sie diente als Symbol der besonderen Stärke des Zusammenhalt. Als die Friedenskugel fertiggestellt war, schrieben die Bürgermeister Tessmer, Nowak und der damalige Landrat Busch auf Stoffbändern ihre persönlichen Friedenswünsche für die Stadt Coburg als auch darüber hinaus auf Stoffbänder. Diese wurden in die Friedenskugel hineingeknüpft.

Diese Kugel wurde lange in der Kirche St. Augustin über dem Altar aufgehängt und schließlich eingelagert. Jetzt wurde die Kugel von einer kleinen Abordnung durch die Stadt in den Georg-Hansen-Weg getragen. Dort kann sie jederzeit besichtigt werden. Die Friedenswünsche sind aktuell geblieben, die Gespräche und Begegnungen aus Anlass des Friedensfestes werden in Erinnerung bleiben. Die Bevölkerung ist eingeladen zum nächsten interreligiösen Dialog am Mittwoch, 18. September, von 17.30 bis 18.30 Uhr in der Moschee in der Viktoriastraße. red

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