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Herbstmarkt

Ein paar Regentropfen lassen die Besucher in Strullendorf kalt

Dem Alleinstellungsmerkmal "offene (Bauern- )Höfe mit kulinarischen Leckerbissen" ist es wohl zu verdanken, dass der Herbst- und Bauernmarkt auch heuer wied...
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Dem Alleinstellungsmerkmal "offene (Bauern- )Höfe mit kulinarischen Leckerbissen" ist es wohl zu verdanken, dass der Herbst- und Bauernmarkt auch heuer wieder Tausende Besucher anzog, die die Strullendorfer Prachtstraße "Lindenallee" entweder zum Flanieren, Einkaufen oder Essen nutzten. Dabei war der gestrige Sonntag wettermäßig nicht gerade "golden". Ein paar Regentropfen taten der Stimmung allerdings keinen Abbruch.
Bereits die Markteröffnung bot XXL-Format: Denn neben den Litzendorfer Musikanten sorgte eine Musik- und Tanz-Gruppe aus der Partnergemeinde Izsák für einen internationalen Auftakt, bei dem die Organisatorin Katharina Nüßlein und die ungarische Gemeinderätin Sörösne Boldoczki Timea zusammen mit Bürgermeister Wolfgang Desel (CSU) das rote Band durchschnitten. Die Gäste aus Ungarn bereicherten mit Gulaschsuppe und Langos das Speisen-Angebot. Drei Höfe weiter unterhielt der Musikverein Zeegenbachtal mit drei Ensembles vier Stunden lang seine Zuhörer.


Holz in all seinen Facetten

Neben der Ungarn-Premiere und den vielen alteingesessenen Höfen, sei es das orientalische Königszelt über "Baggers" hin zu Grillspezialtäten, gab es auch viel Informatives, insbesondere vom Heimatlichen Verein Zeegenbachtal, der sich im historischen Bauernhof "Schulgasse" dem Thema "Holz" in all seinen Facetten widmete.
Als echter Farbtupfer aus dem Oktoberwetter-Grau stach der Schwarzmann-Hof ins Auge: Über 1000 Kürbisse - zum Verzieren, Essen (mit dem Verkaufsschlager Mikrowellen-Kürbis) oder für Halloween - übten nicht nur hohe Anziehungskraft auf die Käufer aus, sondern sorgten auch für ein herrliches Ambiente im Lindenallee-Hof 48. Dort bot auch ein zehnköpfiges Team fränkische Schmankerl an: Urrädla und "Ausgezogene", beides fein mit Puderzucker bestäubt, sowie passend zum Hof Kürbis-Suppe und Kürbis-Pizza. Damit der Massenandrang bewältigt werden konnte, begann der Arbeitstag seit Freitag bereits um 5 Uhr in der Früh.
Schwarzmann-Sohn Markus war es, der vor einigen Jahren "nur so zum Spaß" mit der Kürbis-Zucht begann. Inzwischen hat der Nebenerwerbslandwirt angesichts der Masse und Vielfalt eine Monopol-Stellung in Strullendorf. "Es ist immer interessant und spannend, wie sich die Kürbisse entwickeln", erzählt der 31-Jährige, der in diesem Jahr - natürlich außerhalb des offiziellen Wettbewerbs des Gartenbauvereins - auch einen Riesen-Kürbis ziehen wollte. Und siehe da, es ist ihm gelungen: zwei Exemplare mit 94 und 75 Kilogramm. Insgesamt lagern über 7000 Kilogramm Schwarzmann-Kürbisse im Hof, "Klein-Altendorf" in Strullendorf!
Den Wettbewerb gewann Nico Wagner, der mit 44 Kilo Siegergewicht seinen Vorjahres-Titel verteidigte. Zweiter wurde Michael Eulich (43) vor Hannes Schellmann (20, 5). Große Freude beim achtjährigen Sieger, der sowohl vom Vorsitzenden Wolfgang Rink als auch vom Bundestagsabgeordneten Andreas Schwarz (SPD) und Bürgermeister Desel beglückwünscht wurde.
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