Erlangen

Ein neuer Stadtteil

Auf dem Siemens-Campus im Erlanger Süden haben die Arbeiten am zweiten Bauabschnitt begonnen.
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Siemens-Betriebsratsvorsitzender Erlangen-Süd, Manfred Bäreis, Architekt Jürgen Engel, Staatsminister Joachim Herrmann, Siemens-Vorstand Ralf Thomas, Generalübernehmer Kurt Zech, Oberbürgermeister Florian Janik, Betriebsratsvorsitzende Erlangen-Mitte, Saskia Krausser, und Zsolt Sluitner, CEO Siemens Real Estate (v. l.), bestücken die Zeitkapsel für den Grundstein. Foto: Siemens
Siemens-Betriebsratsvorsitzender Erlangen-Süd, Manfred Bäreis, Architekt Jürgen Engel, Staatsminister Joachim Herrmann, Siemens-Vorstand Ralf Thomas, Generalübernehmer Kurt Zech, Oberbürgermeister Florian Janik, Betriebsratsvorsitzende Erlangen-Mitte, Saskia Krausser, und Zsolt Sluitner, CEO Siemens Real Estate (v. l.), bestücken die Zeitkapsel für den Grundstein. Foto: Siemens

Mit der Grundsteinlegung zum zweiten Modul gehen die Bauarbeiten des Siemens-Campus Erlangen in ihre nächste Phase. Während die Gebäude im ersten Modul bereits kommendes Jahr bezogen werden, entsteht nun im zweiten Modul auch das neue Empfangsgebäude, teilt das Unternehmen mit. Nach Fertigstellung soll es als neues Wahrzeichen von Siemens in Erlangen und der Metropolregion den zentralen Empfang beheimaten.

Auf dem Siemens-Campus Erlangen führt das Unternehmen Schritt für Schritt die unterschiedlichsten Bereiche und Abteilungen zusammen, die heute bereits in der Region vertreten sind. Zentrale Anlaufstelle wird das neue Empfangsgebäude in Modul 2 mit Konferenzzone, Auditorium und einem Gastronomiebereich. Es greift die zeitgemäße Architektur der anderen Campus-Gebäude auf und wird leicht über sie hinausragen. Vor der verglasten Eingangshalle wird - wie vor dem Siemens-Headquarter in München - eine der insgesamt vier, jeweils zehn Meter hohen Wings-Skulpturen des Architekten und Künstlers Daniel Libeskind stehen.

Wie die vier weiteren Bürogebäude im Modul 2 wird auch das Empfangsgebäude in der besonders innovativen und nachhaltigen Holzhybrid-Bauweise von der Zech Group AG aus Bremen nach den Plänen des Architekturbüros KSP Jürgen Engel aus Frankfurt erstellt. Das spart schon beim Bau 80 Prozent CO2 gegenüber herkömmlicher Betonbauweise, da zwei Drittel Beton weniger gebraucht werden.

Seit Beginn der Arbeiten vor gut drei Jahren schreitet der Bau des Siemens-Campus zügig voran. Nach Abriss des alten Gebäudebestands sind im Modul 1 inzwischen acht neue Bürogebäude mit über 100 000 Quadratmetern Nutzfläche sowie drei neue Parkhäuser mit rund 2600 Stellplätzen und 1300 Fahrradstellplätzen entstanden. Aktuell läuft der Innenausbau auf Hochtouren.

Kreative Freiräume

Anfang dieses Jahres begannen dann die Abbrucharbeiten im Modul 2. Bis 2022 sollen hier neben dem neuen Empfangs- und den vier Bürogebäuden drei weitere Parkhäuser mit rund 2300 Stellplätzen und zusätzlichen rund 1000 Fahrradstellplätzen entstehen. Nach Fertigstellung der ersten beiden Module soll dann auch der besondere Campus-Charakter sichtbar werden. Die modernen Arbeitsumgebungen schaffen kreative Freiräume für die Mitarbeiter. Hier entsteht nicht nur ein Siemens-Standort mit attraktiven Gastronomie- und Serviceeinrichtungen, sondern zugleich ein offener und lebendiger neuer Stadtteil von Erlangen. red

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