Oberlangenstadt
Dorferneuerung

Ein Meilenstein für Oberlangenstadt und Hummenberg

Den Umfang der künftigen Dorferneuerung Oberlangenstadt haben die Verantwortlichen des Amtes für ländliche Entwicklung bei einem Ortstermin festgelegt. "Wir werden die Schwerpunktmaßnahmen herauskrist...
Artikel drucken Artikel einbetten
Ortstermin mit den Vertretern des Amtes für ländliches Entwicklung (von links): Leitender Baudirektor Wolfgang Kießling, Baudirektorin Christiane Schilling, Bürgermeister Bernd Rebhan, Ingenieur Markus Albrecht, Sachbearbeiter Christian Ebertsch und Joachim Block bei der Besichtigung des Mühlbaches Foto: privat
Ortstermin mit den Vertretern des Amtes für ländliches Entwicklung (von links): Leitender Baudirektor Wolfgang Kießling, Baudirektorin Christiane Schilling, Bürgermeister Bernd Rebhan, Ingenieur Markus Albrecht, Sachbearbeiter Christian Ebertsch und Joachim Block bei der Besichtigung des Mühlbaches Foto: privat

Den Umfang der künftigen Dorferneuerung Oberlangenstadt haben die Verantwortlichen des Amtes für ländliche Entwicklung bei einem Ortstermin festgelegt. "Wir werden die Schwerpunktmaßnahmen herauskristallisieren, um die Ortschaft fit zu machen", betonte Leitender Baudirektor Wolfgang Kießling beim Rundgang durch Oberlangenstadt im Beisein zahlreicher Arbeitskreismiglieder.

Seit der Auftaktveranstaltung im Juli 2017, bei der zahlreiche Aktive die Schule für Dorf- und Flurentwicklung in Klosterlangheim besucht haben, seien die Arbeitskreise aktiv gewesen. Wie Kießling lobte auch Bürgermeister Bernd Rebhan das Engagement der Oberlangenstadter und der Hummenberger Bevölkerung. Das Ergebnis sei ein umfassender Katalog von Gestaltungs- und Baumaßnahmen, der gemeinsam mit dem Ingenieurbüro IVS (Kronach) zusammengestellt wurde.

Mit der Dorferneuerung Oberlangenstadt soll der Kernbereich um die Alte Schule verbessert werden, machte Wolfgang Kießling deutlich. Die Alte Poststraße und die Nageler Straße werden im Förderprojekt enthalten sein. Auch Mühlbach und Fischgoden sollen mit den Fördermitteln saniert und gestaltet werden. Für die Sanierung des Gemeinschaftshauses Alte Schule gelten die Regelungen der neuen Dorferneuerungsrichtlinie, die einen Zuschuss von bis zu 300 000 Euro möglich macht.

Baudirektorin Christiane Schilling hob die Fördermöglichkeiten für Kleinstunternehmer hervor. Mit der Einleitung der Dorferneuerung könnten auch private Maßnahmen finanziell unterstützt werden, der Regelfördersatz betrage 30 Prozent bei einer Höchstsumme von 50 000 Euro.

Nach der Anordnung der Dorferneuerung erfolgt die Gebietsfestlegung durch das Amt für ländliche Entwicklung. Die Grundeigentümer im Verfahrensgebiet bestimmen dann die Zusammensetzung der Vorstandschaft der künftigen Teilnehmergemeinschaft Oberlangenstadt-Hummenberg. Ab 2020 können die ersten Maßnahmen geplant werden. red

.

Kommentare (0)

was sagen sie zu diesem Thema?
jetzt anmelden jetzt registrieren