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Lonnerstadt
lonnerstadt.inFranken.de  In St. Oswald wurde silberne, goldene und diamantene Konfirmation gefeiert.

Ein Leben mit Christus an der Seite

Auf zwei Sonntage aufgeteilt wurde heuer in Lonnerstadt Jubelkonfirmation gefeiert. Die diamantenen Konfirmanden und die goldenen Konfirmanden trafen sich Anfang Mai in der Pfarrkirche St. Oswald. Bei...
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Die goldenen Konfirmanden stellten die größte Gruppe. Fotos: privat
Die goldenen Konfirmanden stellten die größte Gruppe. Fotos: privat
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Auf zwei Sonntage aufgeteilt wurde heuer in Lonnerstadt Jubelkonfirmation gefeiert. Die diamantenen Konfirmanden und die goldenen Konfirmanden trafen sich Anfang Mai in der Pfarrkirche St. Oswald. Beide Konfirmationsjahrgänge wurden vom inzwischen verstorbenen Pfarrer und späteren Kirchenrat Helmut Wendland konfirmiert. Anwesend waren fünf diamantene und 28 goldene Konfirmanden. Nach dem Festgottesdienst und dem Mittagessen trafen sich die Jubilare zum Gedenken an die Verstorbenen beider Jahrgänge auf dem kirchlichen Friedhof, bevor sie zum Kaffeetrinken im Gemeindehaus zusammenkamen.

Holprige Abschnitte

In seiner Predigt zu einem Abschnitt aus dem 13. Kapitel des Hebräerbriefs sprach Pfarrer Andreas Sauer von der Fürsorge Christi, die dem einzelnen Christen wie der ganzen Kirche gelte. "Christus hat uns geführt und gnädig geleitet; seine Führung geschah nicht immer nach unseren Vorstellungen und Wünschen, wohl aber so, dass es uns immer zum Segen diente. Da gab es manche Umwege und holprige Lebensabschnitte, ja, es gab auch großes Leid und Trauer. Aber selbst in den finsteren Tälern durftet ihr ihn als Seelsorger und Tröster erleben. Nicht alles in eurem Leben ist nach euren Wünschen verlaufen. Christus hatte aber auch nie ein Schlaraffenland verheißen, wohl aber, dass er an unserer Seite bleibt und uns mit seiner Fürsorge umgibt."

Die innere Kraft

Die silbernen Konfirmanden wurden damals durch Pfarrer Rudolf Fischer konfirmiert und feierten ihr Jubiläum am vergangenen Sonntag. Von den ursprünglich 20 Konfirmanden waren fünf gekommen. In seiner Predigt zu einem Abschnitt aus dem 3. Kapitel des Epheserbriefes betonte der Pfarrer, dass selbst auf dem Zenit des Lebens wir bei aller äußeren Kraft in gesundheitlicher und beruflicher Hinsicht auch die innere Kraft für unsere Seele brauchen. Diese innere Kraft wisse sich nicht der allgemeinen Meinungsmache verantwortlich, sondern Christus, der auf uns sieht. "Christus will durch den Glauben in unseren Herzen wohnen. Und wenn wir unseren Glauben pflegen und nicht vernachlässigen, wird er uns die Tiefe des Lebens erfahren lassen. Dann können wir stark sein und getrost leben, auch wenn wir uns Anfeindungen ausgesetzt sehen und wenn Krankheit und Trauer über uns kommen." red

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