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Ein Kreuz auf dem Letzenberg gibt Hoffnung in schwierigen Zeiten

Die Familie Josef und Waltraud Fehn hat auf dem Letzenberg ein Kreuz als Zeichen der Hoffnung und Mahnung für Frieden gesetzt. Es gab für die Familie in der idyllischen Einöde, dem "Romigshof" am Letz...
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Josef Fehn wollte in diesen schwierigen Zeiten der Corona-Krise und bei eigener schweren Krankheit mit der Errichtung eines Kreuzes ein "Zeichen der Hoffnung" auf dem Letzenberg setzen.  Foto: Karl-Heinz Hofmann
Josef Fehn wollte in diesen schwierigen Zeiten der Corona-Krise und bei eigener schweren Krankheit mit der Errichtung eines Kreuzes ein "Zeichen der Hoffnung" auf dem Letzenberg setzen. Foto: Karl-Heinz Hofmann

Die Familie Josef und Waltraud Fehn hat auf dem Letzenberg ein Kreuz als Zeichen der Hoffnung und Mahnung für Frieden gesetzt. Es gab für die Familie in der idyllischen Einöde, dem "Romigshof" am Letzenberg, mehrere Gründe, ein Kreuz zu errichten, direkt an einem reizvollen Wanderweg, der an ihrem Anwesen vorbeiführt.

"Glaube, Hoffnung, Liebe" - von diesen drei Tugenden aus einem Bibelspruch (aus dem ersten Brief an die Korinther, Kapitel 13) nahm die katholische Familie Fehn ihre Inspiration. Es begann allerdings mit einer schweren Erkrankung von Josef Fehn. Vor ziemlich genau einem Jahr wurde er mit der Diagnose Krebs konfrontiert. Doch die christliche Familie ließ sich trotz dieser zunächst niederschmetternden und deprimierenden Diagnose nicht aus der Bahn werfen. Der nicht einfache Therapieprozess ist seither in Gange. Josef Fehn nimmt die Behandlungen mit Geduld und setzt die Hoffnung in den Glauben an Gott.

Jesus-Figur restauriert

Deshalb machte sich der handwerklich geschickte 72-jährige Rentner an die Arbeit und fertigte ein Kreuz an. Dazu verhalf ein Fund eines Korpus vom gekreuzigten Heiland. Diesen brachte Josef Fehn zu neuem Glanz. Ebenso altes Eisen, das er für das Kreuz und den zierlichen Rahmen mit filigranen Rundbögen schmiedete.

Josef Fehn und seine Familie sind stolz darauf, ausgerechnet jetzt während der Corona-Pandemie und anlässlich des Gedenkens an das Kriegsende vor 75 Jahren, diese Oase des Glaubens, der Ruhe und Besinnung geschaffen zu haben.

Dieses Kleinod umrahmt vom Anwesen "Romigshof" der Familie Fehn auf dem circa 450 Meter hohen Letzenberg bietet einen herrlichen Panoramablick ins Haßlachtal und weit bis ins Coburger und Sonneberger Land. Wie schön, wenn man sich auf den Wanderweg begibt und dann - egal ob abwärts von Trebesberg kommend oder aufwärts von Kronach, Friesen und Glosberg kommend - eine Rast an so einem idyllischen Ort einlegen und bei einem Gebet innehalten kann.

"Ich wollte ein Zeichen setzen für jetzt und für kommende Zeiten und hoffe, dass ich bald wieder mit meiner Familie gemeinsam am Tisch sitzen kann und dass wir uns alle wieder frei bewegen können - ohne Abstand, ohne Maske oder Angst vor Ansteckung vom Corona-Virus", erklärt Josef Fehn seine Motivation und Inspiration. Der Glaube an Gott, die Liebe zur Familie und die Hoffnung auf bessere und weitere friedvolle Tage geben ihm immer wieder Mut und Kraft für neue Ideen und Projekte rund um seinen Ferienhof, der seit Jahrzehnten auch ein Urlaubs- und Erholungs-Dorado für Touristen ist. eh

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