Reutersbrunn

Ein Gemeindehaus, das rund fünf Stunden lang einem Tollhaus glich

Es war einfach Spitze was die 35 Akteure der Feuerwehrvereine aus Eichelberg und Reutersbrunn mit ihrem mit viel Witz und Humor gespickten Programm zum Best...
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"Alex" Holly und Karin Albert, ein altes Ehepaar, streiten sich im Arztzimmer, weil das verschriebene Viagra zu gut wirkt und der Mann sich nicht mehr unter Kontrolle hat.
"Alex" Holly und Karin Albert, ein altes Ehepaar, streiten sich im Arztzimmer, weil das verschriebene Viagra zu gut wirkt und der Mann sich nicht mehr unter Kontrolle hat.
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Es war einfach Spitze was die 35 Akteure der Feuerwehrvereine aus Eichelberg und Reutersbrunn mit ihrem mit viel Witz und Humor gespickten Programm zum Besten gaben. Das seit Wochen vollends ausgebuchte Gemeindehaus erlebte ein Programm, das es wahrlich in sich hatte, so dass rund fünf Stunden lang Jubel, Trubel Heiterkeit herrschten.
Immer mehr entwickeln sich die beiden Ortschaften zu einer Faschingshochburg. Die Veranstaltung stand unter dem Motto "Ja, Da tanzt der Bär schon wieder". Durch das Programm führten Dietmar Schramm Kafka und Philip Mölter. Sie fanden in ihrer lockeren Art geschickt die passenden Übergänge zu den insgesamt zehn Programmpunkten und würzten sie wie gewohnt mit treffsicheren Pointen. Für die Technik/Musik zeigte sich Christian Müller verantwortlich.
Spitze gleich der Auftakt mit einer etwas anderen Erzählung und Vorführung des Märchens vom Froschkönig, dargeboten von Erzählerin Kerstin Ebert, dem Prinzen und König Bernd Ebert, der Prinzessin Enke Gawlich, der schönen Fee Walter Zapf, dem Froschkönig Harald Rössner, Prinzessinnen Melissa Gawlich, Michelle Albert, Eva Zapf, Nicole Theinert, Kutscher Maurice Albert, Joshua und Noah Gawlich. Diese Nummer heizte die Stimmung gleich so richtig an.
Gut kam auch die oberbayerische Tanz- und Gesangseinlage von den beiden vollbusigen Damen Kerstin Ebert und Karin Albert bei den Narren und Närrinnen an, die ihre Reize voll einsetzten.
Auch Silke Leibold und Manuela Walz konnten mit ihrem Sketch bestens gefallen. Ein altes Ehepaar, alias Karin Albert und Alexandra Holly, konnten mit einem weiteren Sketch die Stimmung so richtig brodeln lassen. Sie stritten sich im Wartezimmer des Arztes, weil das verschriebene Viagra zu gut wirkt und der Mann sich nicht mehr unter Kontrolle hat.
Nach einer kurzen Verschnaufpause mit Veränderung des Bühnenbildes wurde das Märchen vom Froschkönig fortgesetzt. Der Prinz wird wieder wunderschön und bekommt seine Prinzessin.
"Bernds Alltag" hieß der nächste Programmpunkt, wo Ortssprecher ( genannt Bürgermeister von Eichelberg) Bernd Ebert, gespielt von Walter Zapf, bei einem ganz normalen Arbeitstag in seinem Büro "Tourismusinfo Ebern" von den Damen Susanne Käb als Helen Zwingmann und Veronika Müller, Harald Rössner als Gabi Pfeuffer, und als Marion Müller (Metzgerei Hümmer), Astrid Kafka als Gabi Scherbaum und Karin Albert als Sybille Burkhardt (Weinpassage) immer wieder bei seiner Arbeit unterbrochen wurde. Das Programm war dermaßen eng getaktet und umfangreich, der Platz hier reichte nicht aus, dies alles zu beschreiben. Aber es sei gesagt: Die Zuschauer waren schlichtweg begeistert.
Tosender Beifall war der Lohn der Akteure beim Finale kurz vor Mitternacht. di

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