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Ein ganz knappes Rennen in Tschirn

Mit 51,45 Prozent der Stimmen konnte sich Tschirns langjähriger Bürgermeister Peter Klinger (CSU) gegen seinen Konkurrenten Klaus Daum (Alternative für Tschirn) durchsetzen, der mit 48,55 Prozent rech...
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Peter Klinger ist der Wahlsieger in Tschirn.
Peter Klinger ist der Wahlsieger in Tschirn.

Mit 51,45 Prozent der Stimmen konnte sich Tschirns langjähriger Bürgermeister Peter Klinger (CSU) gegen seinen Konkurrenten Klaus Daum (Alternative für Tschirn) durchsetzen, der mit 48,55 Prozent recht knapp verlor.

Nur elf Stimmen trennten Klinger vom Ergebnis seines Gegenkandidaten. So werden auch die eigenen Einschätzungen, die sich bei ihm in den letzten Tagen eingestellt hatten, bestätigt. Klinger, der somit seine angestrebte vierte Wahlperiode antritt, gibt nämlich zu: "Ich habe schon ein bisschen gezittert. Gerade der gut organisierte Wahlkampf der Gegenseite hat mich in den vergangenen Wochen zum Nachdenken angeregt. Was da gerade noch am Vortag der Wahl auf die Beine gestellt wurde, war beachtlich. Also war ich den gesamten Wahltag über natürlich etwas angespannt. Umso mehr freut mich natürlich, dass ich weiterhin als Bürgermeister aktiv sein darf", so Peter Klinger.

Projekte fortsetzen

Schon bei der letzten Kommunalwahl trennten ihn nur 36 Stimmen von seinem Konkurrenten. Peter Klinger ist mittlerweile 18 Jahre im Amt als Erster Bürgermeister und freut sich somit während des Gesprächs mit uns sichtlich über seinen erneuten Sieg. Er tritt nun seine vierte Amtszeit an und möchte direkt mit seinen offenstehenden Projekten weitermachen. Mit großer Zuversicht startet er also nach der Wahl den gewohnten Gang ins Rathaus.

Ein Beispiel für seine Vorhaben ist die Nutzung der Nord-Ost-Bayern-Förderoffensive, die sich beispielsweise zum Ziel gemacht hat, leerstehenden Gebäuden eine neue Nutzung zu verleihen. "Ganz konkret geht es um die Gaststätte Frankenwald, die wir bereits erfolgreich erwerben konnten. Es gilt jetzt, abzuwägen, welchen Nutzen wir aus dieser Anlage ziehen können. Derzeit ist ein Seniorenprojekt als neue Verwendung der Räumlichkeiten angedacht", erklärt Klinger.

"Ich freue mich darauf, nun, da der Wahlkampf um ist, wieder intensiv Probleme angehen zu können und mich mit anstehenden Projekten zu beschäftigen." Klinger zeigt sich dennoch auch nachdenklich, denn die anhaltende Krisensituation um den sich verbreitenden Corona-Virus mache ihm, wie vielen anderen, Sorge. "Ich finde die Situation durchaus bedenklich. Die derzeitigen Entwicklungen bestätigen, dass es wichtig ist, von größeren Veranstaltungen abzusehen." Die Gesundheit sei sehr wichtig, und der Virus stelle gerade für Risikogruppen eine Gefahr da, "die wir so weit es geht unterbinden müssen". Deshalb hätten die Verantwortlichen und er sich entschieden, die Rennsteigmesse dieses Jahr ausfallen zu lassen. "Die bereits von der Regierung festgelegten Maßnahmen halte ich für richtig", schätzt Klinger die aktuelle Lage ein.

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