Weisendorf
Ehrenamtspreis

Ein "einzigartiges Projekt"

Knapp acht Wochen nachdem sie den Karlheinz-Hiersemann-Preis erhalten hatten, gab es bei den Erlanger Zubzas eine weitere Ehrung. Für die Kinder- und Jugendhilfe in der vergessenen Bergregion im indis...
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Leonie Meyr, Sandra Meyr, Hannah Meyr, Ortwin Fischer, Angeline Schmilinsky, Ernst Klimek, Oskar Klinga und Anita Klimek (von links) mit dem imposanten Transparent Foto: Heinrich Schmidt
Leonie Meyr, Sandra Meyr, Hannah Meyr, Ortwin Fischer, Angeline Schmilinsky, Ernst Klimek, Oskar Klinga und Anita Klimek (von links) mit dem imposanten Transparent Foto: Heinrich Schmidt

Knapp acht Wochen nachdem sie den Karlheinz-Hiersemann-Preis erhalten hatten, gab es bei den Erlanger Zubzas eine weitere Ehrung. Für die Kinder- und Jugendhilfe in der vergessenen Bergregion im indischen Nagaland gab es den Ehrenamtspreis des Dekanats Erlangen.

Dekanatsrat Oskar Klinga würdigte das Weisendorfer Hilfsprojekt "Hand in Hand fürs Nagaland", das sich leidenschaftlich für die Menschen in der dortigen Bergregion einsetzt. Ziel ist es, die ärmlichen Lebensbedingungen der Menschen zu verbessern und den Kindern den Schulbesuch zu ermöglichen. "Das Netzwerk entstand in den letzten elf Jahren mit vielen Helfern und Sponsoren und ist mit den zahlreichen Einzelobjekten einzigartig in Deutschland", so Klinga.

Die 17-jährige Hannah ist seit der ersten Klasse dabei und berichtete von den Aktionen für die Kinder in Sechü-Zubza. Sie erinnerte an den Zubza-Lauf, das Solibrot, die Patenschaften, das Basteln für den Weihnachtsmarkt und an vieles mehr. Und Leonie (elf Jahre) ergänzte: "Ich helfe bei jeder Veranstaltung mit. Meine Schwester hat mich hineingezogen, es freut uns, Fotos von den abgeschlossenen Projekten zu sehen, an denen wir beteiligt sind."

Sprecher Ernst Klimek stellte den zahlreichen Gästen die Schule in Peducha vor, die mit einem Fest und Gästen aus Weisendorf eingeweiht wurde und um weitere zwei Klassenzimmer erweitert werden soll. "Wir wollen Projekte für die Zukunft schaffen und Bildung zu den Kindern bringen", so Klimek.

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