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Erlangen
Gedenkort

Ein Bündnis für die "HuPfla"

Der Koordinierungsrat Flüchtlingshilfe Erlangen begrüßt die beginnende Diskussion im Erlanger Stadtrat zur Schaffung eines Gedenkortes für Euthanasieopfer in der Stadt. Dennoch habe die vergangene Sta...
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Der Koordinierungsrat Flüchtlingshilfe Erlangen begrüßt die beginnende Diskussion im Erlanger Stadtrat zur Schaffung eines Gedenkortes für Euthanasieopfer in der Stadt. Dennoch habe die vergangene Stadtratssitzung auch deutlich gemacht, dass nach dem Beschluss zur Schaffung eines solchen Gedenkortes noch nicht sicher ist, dass dieser in der ehemaligen "HuPfla" errichtet wird. Das geht aus einer Pressemitteilung des Koordinierungsrats hervor. Schließlich gehe es bei dem Stadtratsbeschluss nur um eine Option, dass ein Teil des Kopfbaus nicht abgerissen wird und als Gedenkort umgestaltet werden kann - also um eine mögliche Variante.

Für den Koordinierungsrat Flüchtlingshilfe Erlangen bedeutet dies, dass er weiterhin um den Erhalt des gesamten Gebäudes kämpfen wird (auch aus Gründen des Denkmalschutzes), und natürlich darum, dass ein Gedenkort zwingend im alten Kopfbau entsteht. Darum wird er die Unterschriftensammlung für den Erhalt der "HuPfla" fortsetzen. Alle interessierten Bürger sind heute um 19 Uhr zu einer Diskussionsveranstaltung ins Gemeindehaus der Hugenottenkirche (Bahnhofplatz 3) eingeladen, um zu erörtern, wie es weiter geht - sowie zur Gründung eines Aktionsbündnisses "Gedenken gestalten - ,HuPfla‘ erhalten". red

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