Niederlauer
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Ein brennender Fisch

Manfred Mellenthin Über 600 Zuschauer waren in diesem Jahr von der Kunstaktion "Burning Fish" (Brennender Fisch) des Berliner Künstlers Herbert "Jimmy" Fell begeistert. Bis fast kurz vor Mitternacht l...
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Lange hielt der hölzerne Körper von "Burning Fish" den lodernden, fast sechs Meter hohen Flammen stand.  Foto: Manfred Mellenthin
Lange hielt der hölzerne Körper von "Burning Fish" den lodernden, fast sechs Meter hohen Flammen stand. Foto: Manfred Mellenthin

Manfred Mellenthin Über 600 Zuschauer waren in diesem Jahr von der Kunstaktion "Burning Fish" (Brennender Fisch) des Berliner Künstlers Herbert "Jimmy" Fell begeistert. Bis fast kurz vor Mitternacht loderte der Scheiterhaufen.

Zahlreiche Besucher nutzten die Gelegenheit, sich mit dem zeitkritischen Künstler über seine perfekt inszenierte Show, die sich gegen den Plastikmüll in den Meeren, aber auch im täglichen Leben wendet, auszutauschen. "Zum einen war es auch heuer ein Event, das im weiten Umfeld und auch in der Presse überregionales Interesse weckt und unsere Gemeinde, unser Dorf positiv in Szene setzt, zum anderen war es eine gelungene Gemeinschaftsveranstaltung der Kegelfreunde, Turmschützen, der Niederläurer Blasmusik, der Feuerwehr und vom Sportverein", freute sich Bürgermeister Richard Knaier, der zu den Fans des Künstlers zählt.

Als die hölzerne Form des Fisches verbrannt war, erschienen die stählernen Gräten. Diese Gräten sollten symbolisieren, dass die Menschen bei weiterem rücksichtslosen Umgang mit der Natur am Ende nur noch Gräten vorfinden, von denen sie sich nicht ernähren können. Musikalisch begeisterte Solo-Sängerin Maike May, die nach ihrer USA-Tournee wieder in Franken auftritt, bis weit nach Mitternacht ihre Fans.

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