Himmelkron
Kunstwerk

Ein Bild kehrt zurück nach Himmelkron

"Ein Bild kehrt nach Hause zurück." Mit diesen Worten umschrieb der frühere Erste Polizeihauptkommissar Horst Hör aus dem Himmelkroner Ortsteil Lanzendorf die feierliche Bildübergabe im Bayreuther Rat...
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15 Jahre dauerten die Bemühungen von Horst Hör, dass das Bild wieder an seinen Entstehungsort zurückgebracht werden konnte. Unser Bild zeigt von links Vorsitzende Inge Tischer, OB Brigitte Merk-Erbe, Bürgermeister Gerhard Schneider und Horst Hör.  Foto: Werner Reißaus
15 Jahre dauerten die Bemühungen von Horst Hör, dass das Bild wieder an seinen Entstehungsort zurückgebracht werden konnte. Unser Bild zeigt von links Vorsitzende Inge Tischer, OB Brigitte Merk-Erbe, Bürgermeister Gerhard Schneider und Horst Hör. Foto: Werner Reißaus

"Ein Bild kehrt nach Hause zurück." Mit diesen Worten umschrieb der frühere Erste Polizeihauptkommissar Horst Hör aus dem Himmelkroner Ortsteil Lanzendorf die feierliche Bildübergabe im Bayreuther Rathaus mit OB Brigitte Merk-Erbe und Bürgermeister Gerhard Schneider.

Das Bild zeigt einen Blick von der Anhöhe auf der Straße nach Trebgast auf den westlichen Ortsrand von Himmelkron mit der Stiftskirche im Mittelpunkt. Horst Hör entdeckte das Bild eines Tages in der Polizei-Inspektion Bayreuth-Stadt. 15 Jahre dauerten seine Bemühungen, dieses Bild wieder an seinen Entstehungsort nach Himmelkron zurückzubringen. Am Dienstagnachmittag war es endlich so weit, dass die beiden obersten Dienstherrn der Stadt Bayreuth und der Gemeinde Himmelkron diese Übergabe auch mit einer Urkunde feierlich verbrieften.

Oberbürgermeisterin Brigitte Merk-Erbe fand die Geschichte, die sich um das Bild rankt, ganz spannend: "Ich habe mich natürlich für den heutigen Termin etwas informiert, und unser Rainer Sack hat gesucht und recherchiert. Dieses Bild wurde Ende der Zwanziger oder Anfang der Dreißiger Jahre im letzten Jahrhundert für 300 Reichsmark von der Stadt Bayreuth erworben. Für damals war das sicher viel Geld, und wir hatten das Bild auch bei der Stadt ordentlich registriert mit der Nummer 15 456. Was dann aber spannend war - und so schließt sich auch der Kreis: Das Bild war bei der Stadtpolizei." Zunächst in der PI Bayreuth-Stadt im alten Rathaus, wo heute das Kunstmuseum beheimatet ist. Dann ist ja die Polizei in die Werner-von-Siemens-Straße umgezogen, und mit ihr auch das Bild von Himmelkron.

Horst Hör, der von 1992 bis 2006 Dienst bei der PI Bayreuth Stadt verrichtete, fiel das Bild eines Tages am Ende des Nordflügels im Polizeigebäude auf und dachte sich: "Das Bild wäre doch in Himmelkron an seinem Entstehungsort besser aufgehoben."

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