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Ein Aushängeschild des KSV Bamberg feiert heute 80. Geburtstag

Der frühere Ringer des KSV Bamberg, Gerhard Linsner, feiert am heutigen Dienstag seinen 80. Geburtstag. Der Jubilar erwarb sich große Verdienste um den Bamberger Ringkampfsport. Er hätte dem KSV zu se...
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Schwergewichtler Gerhard Linsner hält seinen Gegner in der Oberlage fest im Griff.  Foto: privat
Schwergewichtler Gerhard Linsner hält seinen Gegner in der Oberlage fest im Griff. Foto: privat

Der frühere Ringer des KSV Bamberg, Gerhard Linsner, feiert am heutigen Dienstag seinen 80. Geburtstag. Der Jubilar erwarb sich große Verdienste um den Bamberger Ringkampfsport. Er hätte dem KSV zu seiner Blütezeit als sieggewohnter Schwergewichtler noch länger zur Verfügung gestanden, wenn ihn damals nicht eine sehr schmerzhafte Rückenverletzung davon abgehalten hätte. Der gebürtige Wernsdorfer war stets ein vorbildlicher Sportsmann, hielt nicht viel von langen Reden und trumpfte lieber mit überzeugenden Taten auf.

Bereits als Nachwuchsringer gewann der körperlich sehr gut entwickelte Athlet zahlreiche Titel. So wurde Linsner 1956 und 1957 bayerischer Jugendmeister und dritter deutscher Meister. Diese Erfolge setzten sich in der Seniorenklasse lange Zeit fort. Dreimal errang der gelernte Zimmermann von 1961 bis 1963 im Kampf um die deutsche Meisterschaft jeweils den vierten Platz. Im Jahr 1963 setzte er sich in beiden Stielarten souverän durch und wurde bayerischer Doppelmeister. Den bayerischen Titel wiederholte er zwei Jahre später. Alle weiteren Titel des Jubilars auf Landes- und Bezirkseben hier aufzuführen, würde zu weit führen.

Im September 1955 wechselte der 16-jährige Jungspund zum KSV Bamberg, der heuer 125 Jahre alt wird. Für seinen Verein hat Linsner neben den Einzel-Wettbewerben 244 Mannschaftskämpfe mit einer enorm hohen Gewinnquote ausgetragen. Damals verfügte der Traditionsklub in der Ringer-Bayernliga über eine äußerst kampfstarke Truppe, die sich nur aus Eigengewächsen zusammensetzte. In den Jahren 1957 bis 1960 wurde dieses Team nordbayerischer Mannschaftsmeister und scheiterte jeweils am ESV Neuaubing, dem Titelträger aus der Bayernliga Süd.

Bundesliga-Aufstieg verpasst

In der Saison 1966/67 wurde die Mannschaft des KSV, der auch Gerhard Linsner angehörte, Meister der neu eingeführten eingleisigen Bayernliga. Die folgenden Aufstiegskämpfe zur Bundesliga gegen Daxlanden, Saarbrücken und Tuttlingen wurden teilweise knapp verloren und somit der Aufstieg in die höchste deutsche Ringerliga verpasst.

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