Erlangen
Medizin

Ein ausgezeichneter Kinderarzt

Um das Gewebe eines Menschen untersuchen zu können, müssen Ärzte in der Regel eine Biopsie entnehmen. Obwohl das für die Betroffenen meist nahezu schmerzlos ist, sind diese Eingriffe trotzdem nicht fr...
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Um das Gewebe eines Menschen untersuchen zu können, müssen Ärzte in der Regel eine Biopsie entnehmen. Obwohl das für die Betroffenen meist nahezu schmerzlos ist, sind diese Eingriffe trotzdem nicht frei von Risiken und machen gerade Kindern große Angst. Deshalb hat Dr. Ferdinand Knieling, Assistenzarzt und Arbeitsgruppenleiter in der Kinder- und Jugendklinik des Universitätsklinikums Erlangen, erstmals ein licht- und schallbasiertes Bildgebungsverfahren bei jungen Patienten angewendet, um ihnen ein invasives Prozedere zu ersparen. "Es handelt sich um eine ganz neue diagnostische Methode in der Pädiatrie", so Knieling. Dafür wurde er von der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin mit dem Adalbert-Czerny-Preis ausgezeichnet. Die Preisrichter bescheinigten den Leistungen des 34-jährigen Forschers "den höchsten Innovationsgrad". Die Auszeichnung ist mit 10 000 Euro dotiert.

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