Coburg
veranstaltungsreihe

Ein Angebot für unabhängige Bildung

Der Verein Alternative Kultur lädt ein, bei mehreren Veranstaltungen in den nächsten Wochen einen etwas anderen Blick auf die gesellschaftlichen und politischen Fragen zu werfen. So startet die "Freie...
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Der Verein Alternative Kultur lädt ein, bei mehreren Veranstaltungen in den nächsten Wochen einen etwas anderen Blick auf die gesellschaftlichen und politischen Fragen zu werfen. So startet die "Freie Uni Coburg" diesen Freitag, 26. Oktober, im ZAKC (Hintere Kreuzgasse 3) in das Winterprogramm mit einem Vortrag zur "Neuen Rechten". Seit mehr als zwei Jahren schafft die "Freie Uni Coburg" vom Verein Alternative Kultur ein Angebot für freie, unabhängige Bildung für alle in gesellschaftlichen und politischen Bereichen. Der Vortrag am Freitag erläutert die Ideologie der Neuen Rechten.

Am Mittwoch darauf (31. Oktober) wird Marlene Epp, Traineren für globales Lernen, im Making Culture (Lohgraben 4 - Postgebäude) Tipps und Tricks vermitteln, um Müll zu vermeiden. Weiter geht es ebenfalls im Making Culture am Mittwoch, 7. November, mit einem Vortrag vom bayerischen Flüchtlingsrat, in dem die Abschiebepraxis der bayerischen Staatsregierung und die Entstehung von Massenlagern kritisch betrachtet werden.

Dass es neben der klassischen Lohnarbeit auch Alternativen gibt, wird Tobi Rossweg eine Woche später am Mittwoch, 14. November, bei der Vorstellung seines Buches "After Work" aufzeigen, der Ort der Veranstaltung wird noch bekanntgegeben. Am Donnerstag, 22. November, wird es in Kooperation mit dem philosophischen Café einen Vortrag zum Thema Abspaltungsbewegung in Katalonien geben (Ort: "Fugenlos", Herrengasse 7). Direkt einen Tag später, am Freitag, 23. November, wird der Journalist Sören Kohlhüber aus seinem Buch "Nach dem Sturm" lesen. Im Kalenderjahr 2016 dokumentierte Sören Kohlhuber mehr als 50 rechte Versammlungen, darunter einen Großteil in Ostdeutschland, seine Erfahrungen hat er in dem Buch festgehalten. Die Veranstaltung wird die erste im neuen ZAKC in der Judengasse 23 sein. Dort wird es auch am Mittwoch, 28. November, weitergehen mit einem Vortrag über den Kulturwissenschaftler Mark Fisher und seine Theorien und Ideen. Ein feministischer Blick auf Elternschaft und wie diese feministisch gedacht werden kann, ist Inhalt am Mittwoch, 12. Dezember, ebenfalls in der Judengasse 23. Der letzte Vortrag 2018 im neuen ZAKC (Judengasse 23) wird sich mit der Debatte um "postkolonial oder transkulturell" am Beispiel Theater auseinandersetzen. Die Veranstaltungen starten um 20 Uhr, außer dem Vortrag von Marlene Epp (31. Oktober), dieser beginnt bereits um 19 Uhr. red

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