Kronach

Ein Abenteuer in Nepal

Richard Schmitt zeigt am Donnerstagabend im "Struwwelpeter" in Kronach wundervolle Lichtbilder von seiner Reise nach Nepal.
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In eine andere Welt entführt Richard Schmitt am Donnerstagabend mit wundervollen Bildern die Zuschauer seines Lichtbilder-Vortrags im "Struwwelpeter" in Kronach. Foto: Richard Schmitt
In eine andere Welt entführt Richard Schmitt am Donnerstagabend mit wundervollen Bildern die Zuschauer seines Lichtbilder-Vortrags im "Struwwelpeter" in Kronach. Foto: Richard Schmitt

Im "Struwwelpeter" in der Rodacher Straße findet am Donnerstag, 30. Januar, ab 19.30 Uhr ein Reisebericht aus der Reihe "Mit dem ,Struwwel‘ um die Welt" statt. Richard Schmitt berichtet dabei über seine abenteuerliche Reise nach Nepal.

Tsum Valley, das "Tal des Glücks", ist für Touristen erst seit 2007 geöffnet und liegt abgelegen von den bekannten Trekkingrouten Nepals. Die Bewohner des Tals leben nach ihren buddhistischen Traditionen und blieben lange Zeit unberührt von der Entwicklung Nepals. Das Tsum Valley liegt von drei Seiten durch hohe Berge geschützt an der Grenze zu Tibet. Den buddhistischen Mythen zufolge gilt das Tal als heiliger Ort. Entsprechend hoch ist die Dichte an Klöstern, Chörten und Manimauern. Einem vor 100 Jahren abgelegten Gelübde zufolge verzichten die Tsumba, so nennt man die Bewohner des Tals, komplett auf Gewalt - und zwar gegen Mensch und Tier. Die Ernährung ist fleischlos und besteht aus den Produkten, die im Tal erwirtschaftet werden.

In das "glückliche Tal"

Richard Schmitt machte sich mit zwei Einheimischen auf den Weg, um dieses Tal kennenzulernen. Vom Ort Arugath-Bazar, der auf einer Höhe von 750 Metern liegt, begann die Wanderung - immer am Fluss Budhigandaki entlang - nach Norden. Beim Dorf Chokung Paro erreichten sie auf 3000 Metern eine ausgedehnte Hochebene und traten ein in das glückliche Tal, das Tsum Valley. Schmitt stattete vielen buddhistischen Klöstern einen Besuch ab und wanderte bis nach Nile, zum letzten Ort des Tales. In dem mittelalterlich anmutenden Dorf scheint die Zeit endgültig stehengeblieben zu sein. Bei einem Abstecher in ein Seitental erreichten die Wanderer das entlegene Nonnenkloster Gumba Lungdang. Am Ende dieses Tales ragen die drei über 7000 Meter hohen Gipfel von Ganesh Himal weltenfern in den Himmel.

Der Eintritt zu diesem Lichtbilder-Vortrag kostet fünf Euro. Eintrittskarten gibt es nur an der Abendkasse, nicht im Vorverkauf.

Die Saalkapazität fasst 100 Besucher. Getränke können im Café gekauft werden. red

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