Herzogenaurach
herzogenaurach.inFranken.de  Die gemeinnützige Wohnungsbaugenossenschaft befindet sich in ruhigem Fahrwasser.

"Eigenheim" will Wohnungen renovieren

Bei der Mitgliederversammlung der Herzogenauracher gemeinnützigen Wohnungsbaugenossenschaft "Eigenheim" in der Gaststätte der Turnerschaft standen die Geschäftsberichte für das Jahr 2017 und Ergänzung...
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Vorstand und Aufsichtsrat mit Heinz Tritthart Foto: Manfred Welker
Vorstand und Aufsichtsrat mit Heinz Tritthart Foto: Manfred Welker

Bei der Mitgliederversammlung der Herzogenauracher gemeinnützigen Wohnungsbaugenossenschaft "Eigenheim" in der Gaststätte der Turnerschaft standen die Geschäftsberichte für das Jahr 2017 und Ergänzungswahlen auf der Agenda.

In seiner Eigenschaft als stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender übernahm Heinz Tritthart die Begrüßung der 44 anwesenden Mitglieder. In diesem Jahr zum letzten Mal, da er sich nach dem Ablauf seiner Dienstzeit nicht mehr zur Wahl stellte. Im Anschluss gab der stellvertretende geschäftsführende Vorstand Klaus Stäbler den Geschäftsbericht für das Jahr 2017 sowohl für den Vorstand als auch den Aufsichtsrat.

Die Baugenossenschaft verfügt über 14 Mietshäuser, 64 Wohnungen, drei Eigentumswohnungen, Garagen und Stellplätze sowie ein eigengenutztes Büro. Darüber hinaus übernimmt die Genossenschaft auch die Betreuung von Wohnungseigentümergemeinschaften.

Da Wohnungen in Herzogenaurach immer gesucht sind, gelte es, vor allem den eigenen Bestand zu sanieren. Oftmals seien fünf Gewerke nötig, um eine Wohnung wieder auf Vordermann zu bringen. Für eine Fünfzimmerwohnung können schon mal 50 000 Euro nötig werden, so Stäbler. Allerdings sei für den Zeitraum der Renovierung auch Mietausfall zu verbuchen. Im Fokus stehen Renovierungen der bestehenden Wohnungen, Neubauten stehen dagegen nicht auf der Agenda.

Wenige Mieterwechsel

Stäbler konstatierte einen "relativ problemlosen Mieteingang" im abgelaufenen Jahr, außerdem waren im Jahr 2017 nur wenige Mieterwechsel zu verzeichnen.

Die Baugenossenschaft "Eigenheim" legt Wert darauf, dass die Mietpreise unter dem Aspekt der sozialen Wirtschaftlichkeit noch gut finanzierbar bleiben. Daher beträgt bei der Baugenossenschaft der durchschnittliche Mietpreis pro Quadratmeter nach Berechnung des Verbandes 5,92 Euro.

Der Prüfbericht durch den Verband bayerischer Wohnungsunternehmen (VdW) für das Jahr 2017 ergab keine Mängel und stellte fest: "Die Vermögenslage ist geordnet." Die Höhe des Eigenkapitals sei gut, daher könnten alle Aktivitäten bezahlt werden.

Auf Beschluss der anwesenden Mitglieder wurde der Bilanzgewinn in Höhe von rund 22 000 Euro der Rücklage zugeführt. Aufgrund der guten Geschäftslage wurden der Vorstand und der Aufsichtsrat einstimmig entlastet.

Im Anschluss an die Berichte wurde bei den Ergänzungswahlen für den Vorstand Günther Hesse gewählt. Da sich Heinz Tritthart nicht mehr zur Verfügung stellte, wurden Roland Bündgens und Roland Kummeth in den Aufsichtsrat gewählt. Alle Gewählten nahmen ihr Amt an, das sie nunmehr für drei Jahre ausüben werden. Den Vorstand bilden nun Klaus Stäbler, Ulrike Ploner, Paul Harsan und Günther Hesse, den Aufsichtsrat Willi Nothdurft, Roland Bündgens, Roland Kummeth und Bernd Mundt.

Da keine Wünsche und Anträge vorlagen, konnte die Mitgliederversammlung nach rund einer Stunde beschlossen werden.

Manfred Welker

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