Höchstadt a. d. Aisch

Eigene Wege gefunden

Heiß war es. Besonders auch für Gabriel Konjaev an der Orgel und den Kirchenchor auf der Orgelempore der Höchstadter Christuskirche, die aber trotz der Hitze den musikalischen Rahmen für den Gottesdie...
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Dekanin Hüttel und Pfarrer Schäfer feierten mit den Jubelkonfirmanden den Gottesdienst. Foto: Bechstein
Dekanin Hüttel und Pfarrer Schäfer feierten mit den Jubelkonfirmanden den Gottesdienst. Foto: Bechstein
Heiß war es. Besonders auch für Gabriel Konjaev an der Orgel und den Kirchenchor auf der Orgelempore der Höchstadter Christuskirche, die aber trotz der Hitze den musikalischen Rahmen für den Gottesdienst zur Jubelkonfirmation mit bravouröser Routine gestaltet hatten. Wie Pfarrer Friedrich Schäfer in seiner Begrüßung betonte und auch Dekanin Karin Hüttel bekräftigte - sie war die Vorgängerin von Pfarrer Schäfer auf der hiesigen Pfarrstelle und ist heute Dekanin in Bad Windsheim -, war bei den Konfirmationen vor 25 und 50 Jahren das Wetter auch so heiß. Vor 50 Jahren war gerade die 68er-Generation aktuell mit der Forderung nach neuen Freiheiten und im Jahr 1993 trat der Maastrichter Vertrag über die Europäische Union in Kraft.
Zusammen mit den drei goldenen Konfirmandinnen konnten auch fünf Jubilare ihre Silberne Konfirmation feiern. Zu Orgelklängen zogen die Jubelkonfirmanden, angeführt von Pfarrer Schäfer, Dekanin Hüttel und dem Kirchenvorstand, in die festlich geschmückte Kirche ein.
Kernthema der Predigt von Karin Hüttel war der biblische Auftrag an Abraham, neues Land zu suchen und neue Wege zu gehen. Sie verband das Bibelwort mit der Gewissheit, dass die damaligen Konfirmanden im Gottvertrauen auch erst ihre eigenen Wege finden mussten.


Unterschiedliche Lebensphasen

Bei den Silber-Konfirmanden betonte sie, dass sie ja immer noch voll im Leben stehen und Beruf, Familie und Umfeld in Einklang bringen müssen. Bei den goldenen Konfirmanden tritt die Freude über das Erreichte, den verdienten Ruhestand und über die Enkelgeneration in den Vordergrund. Der Festgottesdienst wurde vom Kirchenchor und Gabriel Konjaev an der Orgel musikalisch ausgeschmückt. Zum Abschluss erfreute Pfarrer Schäfer noch mit dem Solostück "Geh unter der Gnade".
Norbert Bechstein

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