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steinberg.inFranken.de  Gleich 16 Mitglieder wurden bei der Krieger- und Soldatenkameradschaft ausgezeichnet.

Ehrungsreigen bei der KSK Steinberg

Die Krieger- und Soldatenkameradschaft (KSK) Steinberg hielt Rückblick auf ein ereignisreiches Vereinsjahr. Heuer standen gleich 16 Ehrungen treuer Mitglieder und eines langjährigen Kriegsgräbersammle...
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Die KSK Steinberg mit ihrem Vorsitzenden Johannes Baier (Zweiter von rechts) freut sich zusammen mit 2. Bürgermeister Gerhard Eidelloth (dritter von links) sowie dem BKV-Bezirks- und Kreisvorsitzenden Gottfried Betz (links) über einen wahren Ehrungsreigen.  Foto: Heike Schülein
Die KSK Steinberg mit ihrem Vorsitzenden Johannes Baier (Zweiter von rechts) freut sich zusammen mit 2. Bürgermeister Gerhard Eidelloth (dritter von links) sowie dem BKV-Bezirks- und Kreisvorsitzenden Gottfried Betz (links) über einen wahren Ehrungsreigen. Foto: Heike Schülein

Die Krieger- und Soldatenkameradschaft (KSK) Steinberg hielt Rückblick auf ein ereignisreiches Vereinsjahr. Heuer standen gleich 16 Ehrungen treuer Mitglieder und eines langjährigen Kriegsgräbersammlers an.

Vorsitzender Johannes Baier berichtete von einem regen Vereinsleben der 1883 gegründeten Kameradschaft. So unterstützte man die Feste im Dorf, übernahm beispielsweise die Bestuhlung für den Pfarrfamilienabend. Vertreten war man auch bei den Jubiläen 30 Jahre Kindergarten St. Pancratius und 115 Jahre KAB-Ortsverband Steinberg. Zudem richtete man die Jahreshauptversammlung des Kreisverbands Kronach der Bayerischen Kameraden- und Soldatenvereinigung (BKV) in der Kronachtalhalle aus.

Die letztjährige Kriegsgräber-Sammlung erbrachte ein sehr gutes Spendenergebnis von 1104 Euro. Der Dank des Vorsitzenden galt allen Funktionsträgern und Helfern, insbesondere Anneliese Munzer, die seit vielen Jahren für die würdevolle Pflege und Bepflanzung des Ehrenmals verantwortlich zeichnet. Auch im vergangenen Jahr waren wieder drei größere Arbeitseinsätze mit ihr zusammen für das Ehrenmal auf dem Friedhof notwendig. Der Verein zählte zum Jahresende 2019 120 Mitglieder, darunter vier Ehrenmitglieder. Insgesamt verläuft die Mitgliederentwicklung höchst positiv.

Zweiter Vorsitzender Udo Jakob hielt Vorschau auf 2020. Man will ein aktiver Verein bleiben und wie bisher bei allen weltlichen und kirchlichen Festen präsent sein. Leider war die Resonanz bei den eigenen Veranstaltungen nicht immer gut, wobei man in diesem Jahr auf eine etwas bessere Beteiligung hofft. Angedacht für heuer sind neben den üblichen Terminen im Jahreskreislauf am 13. Juni eine Busfahrt zur Kaserne nach Veitshöcheim und am 20. November ein Laser-Schießen im "Frack". Auch die Friedensandacht am 16. Oktober in der Pfarrkirche soll wieder stattfinden. Zudem will man die Jubiläen befreundeter Kameradschaften besuchen, so 150 Jahre KSK Friesen, 50 Jahre Wiedergründung SK Lahm und 150 Jahre SK Wallenfels, wie auch eventuell die Jubiläums-Feierlichkeiten des Kronacher Oblatenklosters.

Wilhelmsthals Zweiter Bürgermeister Gerhard Eidelloth dankte der KSK für ihren Einsatz. Sie gedenke der Gefallenen und Vermissten der Weltkriege und trage dazu bei, dass diese nicht in Vergessenheit gerieten. Besonders stellte er das große Engagement von Anneliese Munzer für die Pflege und Bepflanzung des Ehrenmals heraus. BKV-Bezirks- und Kreisvorsitzender Gottfried Betz dankte der Kameradschaft für ihr großes Engagement. Er informierte über das Vereinsgeschehen auf Kreis- und Bezirksebene und gab die diesjährigen Termine bekannt. Abschließend verwies er auf die Schießanlage im ehemaligen Possecker Schulhaus. Den Schießstand für Luftgewehr, Luftpistole und Bogen vor der eigenen Haustüre sollte man rege nutzen und sich an den Schießwettkämpfen beteiligen. Das Schießtraining findet dort jeden Sonntag ab 18.30 Uhr statt.

Einen wahren Ehrungsreigen hatte der Vorsitzende zu bewältigen. Ein ganzer Schwung von 14 Mitgliedern war vor 40 Jahren eingetreten, darunter auch er selbst. Zudem halten der Kameradschaft Martin Lang 25 Jahre sowie Günter Förtsch 50 Jahre die Treue. Uwe Buckreus wurde für zehnjährige Sammlertätigkeit für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge die silberne Verdienstspange zuteil. Ihnen allen, soweit anwesend, dankte der Vorsitzende für ihre Treue. Die Ehrung für nicht anwesende Mitglieder wird nachgeholt. hs

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