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Ehrung für Reinhard Silz

Der ÖDP Kreisverband Kulmbach-Lichtenfels freut sich über Mitgliederzuwachs, wie Vorsitzender Thomas Müller (Burgkunstadt) bei der Hauptversammlung bekannt gab. Allein in Kulmbach gebe es fünf neue Mi...
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Thomas Müller hat den langjährigen Ortssprecher des Kulmbacher Ortsteils Lösau, Reinhard Silz, für 25-jährige Mitgliedschaft in der ÖDP ausgezeichnet. Foto: privat
Thomas Müller hat den langjährigen Ortssprecher des Kulmbacher Ortsteils Lösau, Reinhard Silz, für 25-jährige Mitgliedschaft in der ÖDP ausgezeichnet. Foto: privat

Der ÖDP Kreisverband Kulmbach-Lichtenfels freut sich über Mitgliederzuwachs, wie Vorsitzender Thomas Müller (Burgkunstadt) bei der Hauptversammlung bekannt gab. Allein in Kulmbach gebe es fünf neue Mitglieder. Damit hätten sich die Bemühungen im Landtags- beziehungsweise Bezirkstagswahlkampf doch noch gelohnt. Denn die Wahlergebnisse seien eine reine Enttäuschung für die bayerische ÖDP (Ökologisch-Demokratische-Partei) gewesen.

Müller zeichnete den langjährigen Ortssprecher des Kulmbacher Ortsteils Lösau, Reinhard Silz, für 25-jährige Mitgliedschaft in der ÖDP mit der Ehrennadel aus.

Im zweiten Teil der Versammlung ging es um das Volksbegehren "Artenvielfalt & Bayerns Naturschönheit - rettet die Bienen". Müller bezeichnete es als einmalige Chance, das größte Artensterben seit den Dinosauriern zu stoppen. Die Bürger könnten die Versäumnisse der Politik durch eine entscheidende Verbesserung des Bayerischen Naturschutzgesetzes zu einem der wirksamsten Gesetze in Europa kompensieren. Alle bisherigen freiwilligen Maßnahmen und Subventionen hätten die dramatischen Verluste bei vielen Arten nicht verhindern können.

Unter anderem solle der Anteil der ökologisch bewirtschafteten Landwirtschaft von derzeit 10 auf 30 Prozent im Jahr 2030 gesteigert werden. "Derzeit importieren wir Unmengen an Bio-Lebensmittel anstatt sie regional selbst zu produzieren", so Müller. Ändern müsse sich auch die Ausbildung junger Landwirte. Statt das überlieferte bäuerliche Wissen über Zusammenhänge gelehrt zu bekommen, sei die Ausbildung rein auf Ertrag und Effizienz ausgerichtet. Das Volksbegehren sei eine riesige Chance für die Bauern. Landwirte müssten fair bezahlt werden, damit sie sich um die Natur kümmern können. red

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