Forchheim
Wohltätigkeit

Ehemalige Berufsstrickerin Lisbeth Machts bleibt Strickerinnenkreis treu

Einmal im Monat montags treffen sich im Mehrgenerationenhaus neben der Christuskirche in Forchheim Seniorinnen zum Stricken. Die Damen kennen sich seit Jahren und haben Freude am Handarbeiten. Dabei k...
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Lisbeth Machts (sitzend) gibt Ursula Pfeil Tipps fürs Stricken.  Foto: wind
Lisbeth Machts (sitzend) gibt Ursula Pfeil Tipps fürs Stricken. Foto: wind

Einmal im Monat montags treffen sich im Mehrgenerationenhaus neben der Christuskirche in Forchheim Seniorinnen zum Stricken. Die Damen kennen sich seit Jahren und haben Freude am Handarbeiten.

Dabei kommt auch nicht die Unterhaltung zu kurz. Sie tauschen sich aus, stimmen ihre Handarbeiten aufeinander ab und sind froh, wenn sie mal aus dem Haus kommen. Das Ergebnis wird dann am Adventsmarkt für den Deutschen Kinderschutzbund (DKSB) verkauft.

Wenn eine Dame den Kreis verlässt, hinterlässt sie eine Lücke. Seit Januar 2014 war die 89-jährige Lisbeth Machts Mitglied des Strickerinnen-Kreises. Bekannt und beliebt waren ihre Erstausstattungssets für Babys, die sich beim Adventsmarkt gut verkaufen ließen. Trotz ihres Alters hat sie noch immer gelenkige Finger, um die Babysachen stricken zu können.

Lisbeth Machts stammt aus Thüringen. Dort leben auch Kinder, Enkel und Urenkel. Zu ihnen zieht sie nun wieder zurück. "Sie war ja früher mal Berufsstrickerin, weshalb sie in einer sehr hohen Qualität strickt", sagt Borghild Schiefer, die die Gruppe organisiert, und lobt die Arbeit von Lisbeth Machts. "Sie hat sich auch unendlich eingesetzt und ihre herzliche Art war besonders beliebt. Sie wird fehlen", meint Borghild Schiefer weiter. Sie ist aber froh, denn auch in der Ferne wird Lisbeth Machts weiter für den DKSB stricken. Machts war auch Mitglied in der Rommé-Gruppe im Bürgerzentrum. "Auch da war sie beliebt und wird fehlen", sagt Borghild Schiefer.

Auf der Suche

Nun sind die Strickerinnen mal wieder auf der Suche nach Damen, die die Strickgruppe verstärken. Denn sie möchten weiterhin ein schönes Angebot an Handarbeiten für den Adventsmarkt erstellen, damit der DKSB das eingenommene Geld für Kinder einsetzen kann. So haben Senioren und Kinder gleichermaßen etwas davon.

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