Eggolsheim
Marktgemeinderat

Eggolsheimer Jugendliche wollen fairen Handel fördern

Auf der Zukunftskonferenz der Kinder und Jugendlichen in Eggolsheim, die im Januar dieses Jahres stattgefunden hatte, kristallisierte sich der Wunsch heraus, das Thema des fairen Handels in der Kommun...
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Auf der Zukunftskonferenz der Kinder und Jugendlichen in Eggolsheim, die im Januar dieses Jahres stattgefunden hatte, kristallisierte sich der Wunsch heraus, das Thema des fairen Handels in der Kommune stärker in den Mittelpunkt zu setzen. Sie wünschten, dass ihre Heimatgemeinde eine "Fair-Trade-Town" werden möge.

Die dafür erforderlichen Kriterien, zu denen unter anderem der Einsatz fair gehandelter Produkte in öffentlichen Einrichtungen und ein Angebot ebensolcher Produkte im Sortiment der Geschäfte und Restaurants gehört, stellte die nach ihrer Elternzeit zurückgekehrte Jugendpflegerin Teresa Borek den Marktgemeinderäten vor, die das Vorhaben einstimmig begrüßten. "Es macht keinen Sinn, eine Zukunftskonferenz zu veranstalten, und dann keine Konsequenzen daraus zu ziehen", konstatierte Bürgermeister Claus Schwarzmann (BB). "Das hätten wir schon lange ändern können", kommentierte Peter Eismann (CSU).

Teresa Borek stellte den Marktgemeinderäten außerdem ihre im kommenden Jahr geplanten Projekte in den einzelnen Jugendtreffs und dem Dorftreff "Faulenzer" vor.

Das Bildungsbüro des Landkreises Forchheim wird für den Markt Eggolsheim einen Bildungsbericht erstellen. In diesem werden von Kindertageseinrichtungen bis hin zur Volkshochschule alle Möglichkeiten für Bildung zusammengefasst und dargestellt. Dieser Bericht soll im Frühjahr 2020 fertiggestellt werden. Auf die Kommune kommen dann lediglich die Druckkosten zu. Peter Eismann monierte, dass es bereits eine stattliche Anzahl an Broschüren gebe, zu denen dann eine weitere hinzukäme. Claus Schwarzmann bezeichnet diesen Bildungsbericht dagegen als Gewinn für die Marktgemeinde und konstatierte, dass er auch digital abrufbar sein werde.

Weil die Hardware im Rathaus bereits über fünf Jahre im Dienst und mit der notwendigen Aufrüstung von Windows 7 auf Windows 10 an die Kapazitäts- und Schnelligkeitsgrenzen stößt, hatte die Verwaltung verschiedene Angebote eingeholt. Das Angebot der Firma RMS-EDV erwies sich nach Prüfung durch die Poscimur-Gesellschaft als das wirtschaftlichste. RMS erhielt damit die einstimmige Zustimmung der Marktgemeinderäte bei einer Enthaltung.

Kiesabbau in Altendorf

Die Firma Roth möchte in der Gemarkung Altendorf weiteren Kies abbauen. Da gegen das Vorhaben keine grundsätzlichen Bedenken bestehen, stimmten die Marktgemeinderäte zu. Die Verkehrssituation hinsichtlich kreuzender Fahrradfahrer wird mit aufgenommen, ebenso die eventuell nötige Instandsetzung landwirtschaftlicher Wege nach Beendigung des Abbaus.

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