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Ebersdorf

Ebersdorf will das Mittelzentrum noch

Die Gemeinde lässt nicht locker, um zusammen mit Sonnefeld und Weidhausen ein gemeinsames Mittelzentrum zu erreichen. Deshalb wurde bei der Gemeinderatssitz...
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Die Gemeinde lässt nicht locker, um zusammen mit Sonnefeld und Weidhausen ein gemeinsames Mittelzentrum zu erreichen. Deshalb wurde bei der Gemeinderatssitzung am Dienstag beschlossen, in Zusammenarbeit mit dem Regionalmanagement in Klosterlangheim ein Strategieseminar zu belegen, um mit den beiden Nachbargemeinden ein gemeinsames Integriertes Ländliches Entwicklungskonzept zu erarbeiten.
Die Anschlussstelle der B 303 zur A 73 wird durch sechs Baumaßnahmen in ihrer Leistungsfähigkeit gesteigert. Der Grund hierfür sei in den ständigen Staus und der nicht verkehrsgerechten Ampelschaltung zu suchen, wie Bürgermeister Bernd Reisenweber (BG) sagte. Baurat Günter Engelhardt vom Staatlichen Bauamt, Servicestelle Kronach, informierte über den Umfang der Baumaßnahme und stellte dabei das Ergebnis einer Machbarkeitsstudie zur Einschleifung der B 303 auf die A 73 vor. Der gesamte Umbau, der bereits Mitte August dieses Jahres begonnen wird, verschlingt 2,9 Millionen Euro. Die Finanzierung erfolgt ausschließlich durch den Bund. Vorgesehen sind im Wesentlichen zwei größere Maßnahmen. Aus Richtung Lichtenfels kommend wird von der A 73 aus ein Rechtsabbiegestreifen Richtung Sonnefeld ohne Ampelschaltung neu angelegt und von der B 303, von Ebersdorf kommend, auf die neue CO 13 als auch auf die A 73 Richtung Rödental wird ebenfalls ein neuer Rechtsabbiegestreifen gebaut, so dass beim Letzteren auf der B 303 zur A 73 hin nicht mehr nach links abzubiegen ist. Ferner werden Verbesserungen an bestehenden Einfahrten vorgenommen. Die Lichtsignalanlagen sollen so geändert werden, dass der Verkehr besser fließen kann. Dazu Bernd Reisenweber: "Es wird auf alle Fälle eine Verbesserung." Sein Wunsch an Engelhardt, die B 303 dreispurig auszubauen, war unüberhörbar.
Der Verein "Der Eber - Verein für bürgerschaftliches Engagement in Ebersdorf", als dessen Vorsitzender Dennis Busch fungiert, hatte beantragt, einen öffentlichen Bücherschrank auf Gemeindegrund aufstellen zu können. Der Gemeinderat befürwortete das und schlug zwei Standorte vor: an der Mauer zum Parkplatz am Rathausplatz oder auf dem Platz in der Nähe des Cafés Heimann. Die Gemeinde werde die Erstellung eines frostfrei gegründeten Betonfundamentes zusichern, hieß es.
Der Gemeinderat gab weiterhin grünes Licht für den Bau eines größeren Schweinestalles in Großgarnstadt, wenn auch nicht einstimmig. Mehrheitlich beschlossen wurde die nochmalige Änderung des Flächennutzungsplanes, des vorhabenbezogenen Bebauungsplanes (Schweinehaltung Carl) sowie die Billigung der Vorentwürfe.


Bebauungsplan geändert

Um der Firma Schumacher Packaging den Bau eines weiteren Hochregallagers südlich der Friesendorfer Straße und nördlich der Bahnlinie zu ermöglichen, wurde einstimmig der Bebauungsplan geändert. Ebenfalls wurde das gemeindliche Einvernehmen erteilt für den Neubau einer Tagespflege durch den BRK-Kreisverband in der Pfarrgasse.
Gemeinderätin Sabine König wies auf den Stand der Fanta-Spielplatzinitiative, initiiert vom SPD-Ortsverein, hin. Eine finanzielle Förderung zur Neugestaltung der beiden Spielplätze "Neue Heimat" in Frohnlach und des "Traumritterspielplatzes" in Höhe von derzeit mindestens je 1000 Euro gibt es jedoch nur, wenn bis zum 10. August genügend Stimmen eingehen. Die Stimmabgabe pro Kalendertag und pro Person kann online erfolgen unter www.facebook.com/fantaspielspass oder www.fsi.fanta.de/voting. dav
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