Ebensfeld
Nominierung

Ebensfelder CSU tritt mit einigen neuen Gesichtern zur Wahl an

Einige neue Gesichter wird es im Gemeinderat geben, wenn im nächsten Jahr die Kommunalwahlen beendet sind. Bei der Nominierungsveranstaltung der CSU , die im Greßano-Saal in Ebensfeld stattfand, hatte...
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Einige neue Gesichter wird es im Gemeinderat geben, wenn im nächsten Jahr die Kommunalwahlen beendet sind. Bei der Nominierungsveranstaltung der CSU , die im Greßano-Saal in Ebensfeld stattfand, hatten die stimmberechtigten Mitglieder die Kandidaten für den Marktgemeinderat zu wählen. Der bisherige zweite Bürgermeister Hauke Petersen wird 2020 nicht mehr kandidieren, ebenso wie Claudia Jung und Herbert Hennemann.

Nominiert als Gemeinderatskandidat wurden ohne Gegenstimmen: 1. Bernhard Storath (bisheriger Bürgermeister), 2. Gabriele Böhmer (bisherige Dritte Bürgermeisterin), 3. Anton Schatz, 4. Axel  Altstötter, 5. Anette Klinke, 6. Bernhard Ultsch, 7. Bernhardt Gehringer, 8. Gerhard Elflein, 9. Wendelin Finzel, 10. Horst Amon, 11. Rainer Hetzel, 12. Markus Knipper, 13. Peter Schmauser. 14. Godfried Konrad  Bobale, 15. Stefan Wagner, 16. Markus Ziegelhöfer, 17. Jan-Eric Schwenk. 18. Andreas Hümmer, 19. Peter Zapf und 20. Bernhard Klinke. Der Wahlausschuss, dem unter anderen Simone Holzschuh von der Kreis-Geschäftsstelle angehörte, hatte wenig Arbeit. 39 Stimmberechtigte waren sich einig und wählten "ihre" Kandidaten im Block.

"Wir haben versucht, die Mischung ein wenig bunt zu machen, alt und jung, Männlein und Weiblein, aus dem Kernort Ebensfeld und auch aus den umliegenden dazugehörigen Gemeinden", stellte Bürgermeister Bernhard Storath die Kandidaten vor. Die Frauenquote haben sie nicht für sich entdeckt, bedauerte Storath, "wir haben etliche angesprochen, aber was machst du, wennst´  keine kriegst? Also sind wir nicht jung und weiblich, sondern alt und männlich".

Lust auf weitere Amtszeit

Dennoch: Neben Gemeinderäten, die schon aus der aktuellen Periode bekannt sind, kamen doch einige CSU-Mitglieder neu an den Start ins Rennen um einen Platz im Rathaus.

Bürgermeister Bernhard Storath würde sich sehr auf eine weitere Amtszeit freuen: Es mache Spaß und er habe Ebensfeld schon einen entscheidenden Schritt nach vorne gebracht - auch wenn vielleicht nicht alles 100-prozentig gepasst habe.

Die 48-jährige Gabi Böhmer hat nun bereits ihren fünften Wahlkampf vor sich, seit zwölf Jahren ist sie Gemeinderätin, im sechsten Jahr die dritte Bürgermeisterin. Anton Schatz, 34 Jahre alt, möchte gerne die Geschicke der Gemeinde weiterhin mit gestalten. Der seit 2016 in Birkach wohnende Axel Altstötter ist Jurist: Die Wirtschaft ist ein zentrales Thema für den 49-jährigen Familienvater.

Für Anette Klinke ist es der erste Wahlkampf: "Ich red nicht nur - ich geh auch mit", stellte sich die 48-Jährige vor. Bernhard Ultsch aus Eggenbach, 54 Jahre alt, möchte sich für seine Gemeinde engagieren und einfach mitmachen.

Bernhardt Gehringer ist im Krankenhaussektor tätig. Der 52-Jährige ist schon seit 18 Jahren im Gemeinderat. Auch Gerhard Elflein aus Birkach möchte wieder kandidieren, er ist als ehemaliger Kreisbrandinspektor vielen gut bekannt. Der Kleukheimer Wendelin Finzel, ebenfalls ein vertrautes Gesicht im Sitzungssaal, ist seit 18 Jahren Gemeinderat und möchte noch eine Wahlperiode mit dabei sein.

Horst Amon, Metzgermeister aus Oberbrunn, stellt sich ebenfalls wieder zur Verfügung. Rainer Hetzel aus Ebensfeld ist seit zwölf Jahren im Gemeinderat und möchte es wieder werden.

Für Ebensfeld engagieren möchte sich auch der 37-jährige Bau-Ingenieur Markus Knipper aus Messenfeld. Wieder aufgestellt ist auch der Seniorenbeauftragte der Marktgemeinde, Peter Schmauser. Ein weiteres neues Gesicht ist Godfried Bobale: Der Apotheker wohnt seit 2013 im Gemeindegebiet, ist verheiratet und Vater von drei Kindern. "Ich bring etwas Farbe ins Spiel", scherzte der aus Kamerun stammende 43-Jährige. Seine Schwerpunkte sind Musik, Kultur, und alles, was Kinder fördert.

Auf den Plätzen 15, 16 und 17 stehen der Unterküpser Ortsbeauftragte Stefan Wagner, Markus Ziegelhöfer und Jan-Eric Schwenk. Andreas Hümmer stellt sich für die Liste der Gemeinderäte auf, weil er etwas für die Senioren auf die Wege bringen will. Peter Zapf freut sich darauf, die Gemeinde weiter mitzuentwickeln. Das möchte auch Bernhard Klinke, 48 Jahre. Als Ersatzleute wurden gewählt: Angela Erhard-Lutz und Robert Kothe.

Hauke Petersen stellt sich als Kandidat nicht mehr zur Verfügung. "Ich denk, ab einem gewissen Alter sollte man aufhören, damit junge Leute nachkommen können", sagte der 59-Jährige. Hauke Petersen ist im 24. Jahre im Gemeinderat, davon die Hälfte auf einem Stuhl in der Opposition sitzend unter dem damaligen Bürgermeister Bernhard Kasper (Freie Wähler) und "zwölf Jahre in der Regierungsverantwortung" für die Marktgemeinde, scherzt er.

Petersen arbeitet zwar noch im Amt für Landwirtschaft in Bad Staffelstein., doch für seinen späteren Ruhestand hat es schon Pläne: "Dann fahr ich den Bürgerbus für die Gemeinde." ds

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