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Ebelsbach

Ebelsbach: Horn - Metzner

Längst hat sich die Auseinandersetzung um die Zufahrt zum neuen Baugebiet und das abgelehnte Bürgerbegehren fast zum wichtigsten Thema für die Ebelsbacher entwickelt. Die Bürgermeisterwahl ist in den ...
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Martin Horn
Martin Horn
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Längst hat sich die Auseinandersetzung um die Zufahrt zum neuen Baugebiet und das abgelehnte Bürgerbegehren fast zum wichtigsten Thema für die Ebelsbacher entwickelt. Die Bürgermeisterwahl ist in den Hintergrund gerückt. Dabei wird es am Wochenende noch einmal richtig spannend in der Frage, wer die Nachfolge von Walter Ziegler antritt.

K napp sieben Prozent Unterschied beim Wahlgang am 15. März sind zwar ein Indiz, aber längst noch keine Vorentscheidung darüber, wen die Ebelsbacher als Rathauschef bevorzugen würden: den SPD-Mann Martin Horn, der 38,14 Prozent der Stimmen erhielt, oder Roland Metzner von der CSU, der es auf 31,43 Prozent brachte. Aus dem Rennen, wenn auch denkbar knapp, ist Andreas Hoch (BNL), dessen 30-prozentigen Stimmenanteil es nun im Stechen zu verteilen gilt.

Auch bei der Gemeinderatswahl, in der Bewerber jeweils als Spitzenkandidaten ihrer Partei antraten, hatte Horn die Nase vorn. Er erhielt 2182 Stimmen, Metzner brachte es auf 1898 Kreuzchen. Der 50-jährige Horn ist als Kreisbrandmeister weithin bekannt, als Bauhofchef mit der kommunalen Infrastruktur vertraut und hat als Zweiter Bürgermeister auch bereits Erfahrung an der Gemeindespitze gesammelt. Wie er sitzt auch sein Kontrahent Roland Metzner (49 Jahre) seit 2014 im Gemeinderat. Der gelernte Industriemechaniker und Berufssoldat spricht von "zwingend notwendigen Veränderungen in der Gemeinde". Im Fall seiner Wahl will er sie anpacken.

Das Corona-Virus ließ in den vergangenen eineinhalb Wochen keinen Wahlkampf mehr zu, so dass die Kandidaten weitgehend auf Stillhalten und Abwarten angewiesen waren. eki

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