Großenbrach

Dritter Waldbrand in Folge

Dank der schnellen Meldung und eines schweiß- treibenden Einsatzes konnte das Feuer bei Bocklet im Wald schnell gelöscht werden.
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Dreimal innerhalb weniger Monate hat es im Staatsforst am Stellberg zwischen Großenbrach und Bad Bocklet bereits gebrannt. Der letzte Brand war am Mittwoch gegen Mittag.  Fotos: Peter Rauch
Dreimal innerhalb weniger Monate hat es im Staatsforst am Stellberg zwischen Großenbrach und Bad Bocklet bereits gebrannt. Der letzte Brand war am Mittwoch gegen Mittag. Fotos: Peter Rauch
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Zu einem Waldbrand wurden die Feuerwehren aus Aschach, Bad Bocklet, Großenbrach, Haard und Bad Kissingen gestern kurz vor 13 Uhr alarmiert. Einem Ortsbewohner war eine große Rauchsäule über dem Stellberg, zwischen Großenbrach und Bad Bocklet, aufgefallen. Er informierte umgehend die Einsatzkräfte.

Der Brand konnte ca. 500 Meter oberhalb des Pavillons lokalisiert werden, auf rund 200 Quadratmetern brannte dort Totholz und trockenes Laub. "Das ist nun schon der dritte Brand innerhalb einer relativ kurzen Zeit und das auf einer eng begrenzten Fläche", stellte Bürgermeister Andreas Sandwall fest, der ebenfalls an der Brandstelle war. Dank der raschen Meldung und der genauen Lokalisierung entstand kaum nennenswerter Schaden.

Schlauchleitung bergauf verlegt

Allerdings kamen die rund 50 eingesetzten Feuerwehrkräfte ganz schön ins Schwitzen, konnten die wasserführenden Fahrzeuge aus Aschach, Großenbrach und Bad Kissingen doch nicht bis zum eigentlichen Brandherd heranfahren. So mussten bei sowieso schon schweißtreibenden Temperaturen über 120 Meter Schlauchleitung von den Tanklöschern den Stellberg hinauf in den Staatswald verlegt werden. Das Feuer selbst konnte rasch unter Kontrolle gebracht werden. Baumstümpfe und trockenes Wurzelwerk qualmten jedoch nach über einer Stunde immer noch, so dass das Bad Kissinger Sondertanklöschfahrzeug mit seinen 6000 Liter Löschwasser zum Einsatz kam.

Die Polizeiinspektion Bad Kissingen führt nun die Ermittlungen wegen der Brandursache.

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